







IAA TRANSPORTATION Weekly | KW 05/2026
Daimler Truck, Foxconn, Mitsubishi Fuso und mehr
Ausstelleranmeldungen zur IAA TRANSPORTATION 2026 versprechen noch mehr Internationalität und viele Newcomer, Daimler Truck stellt Mercedes-Benz NextGenH2 Truck vor, Foxconn und Mitsubishi Fuso gründen neuen Bus-OEM in Japan, Scania und Volvo FH erzielen fünf Sterne bei der Euro NCAP-Lkw-Sicherheitsbewertung, Traton vertieft Partnerschaft mit PlusAI und Mercedes-Benz Trucks testet Megawattladen im Fernverkehr – das sind unsere Top News in Woche 5 des Jahres 2026.
Ausstelleranmeldungen zur IAA TRANSPORTATION 2026 versprechen noch mehr Internationalität und viele Newcomer, Daimler Truck stellt Mercedes-Benz NextGenH2 Truck vor, Foxconn und Mitsubishi Fuso gründen neuen Bus-OEM in Japan, Scania und Volvo FH erzielen fünf Sterne bei der Euro NCAP-Lkw-Sicherheitsbewertung, Traton vertieft Partnerschaft mit PlusAI und Mercedes-Benz Trucks testet Megawattladen im Fernverkehr – das sind unsere Top News in Woche 5 des Jahres 2026.
- 1. In eigener Sache: Ausstelleranmeldungen zur IAA TRANSPORTATION 2026
- 2. In eigener Sache: Jetzt für den Newsletter zur IAA TRANSPORTATION 2026 anmelden
- 3. Daimler Truck stellt Mercedes-Benz NextGenH2 Truck vor
- 4. Foxconn und Mitsubishi Fuso gründen neuen Bus-OEM in Japan
- 5. Euro NCAP-Lkw-Sicherheitsbewertung: Scania und Volvo FH erzielen fünf Sterne
- 6. Traton vertieft Partnerschaft mit PlusAI
- 7. Mercedes-Benz Trucks testet Megawattladen im Fernverkehr

Wie schon bei der IAA TRANSPORTATION 2024 zeichnet sich im Vorfeld der Veranstaltung ein Ausstellerzuwachs ab. Aktuell liegt die Anmeldezahl für die IAA TRANSPORTATION 2026 rund 11 Prozent über dem Vergleichswert vom Januar 2024; schon jetzt sind die ersten Hallen auf dem Messegelände überbucht.
Die Zahl internationaler Aussteller bleibt auf dem Rekordniveau der letzten IAA TRANSPORTATION (aktuell 70 Prozent). Stark vertreten werden in diesem Jahr Unternehmen aus China, der Türkei und Italien sein. Besonders positiv hervorzuheben ist darüber hinaus die Zahl der Newcomer: 23 Prozent der Aussteller werden zum ersten Mal an der IAA TRANSPORTATION teilnehmen und ihre Innovationen in Hannover zur Schau stellen.
Neben Newcomern wie dem E-Transporter-Hersteller FLEXIS, dem Entwicklungsdienstleister IAV, den Zulieferern Igus und Stoneridge oder dem Ladeinfrastrukturanbieter Zerova kehren bekannte Größen der Branche wie Renault Trucks auf die IAA TRANSPORTATION zurück, um ihre Premieren vorzustellen. Dazu zählt auch Mercedes-Benz Vans, die ihre Teilnahme mit einer passenden Präsenz zugesagt haben.
Daneben werden aus der Lkw-Branche Hersteller wie BYD, DAF Trucks, Daimler Truck, Dongfeng, Ford, Ford Trucks, KIA, MAN Truck & Bus, MAXUS, Scania, VW Nutzfahrzeuge und Volvo Trucks ihre Produkte zeigen. Die bisher mit Abstand am stärksten vertretene Ausstellergruppe sind die Zulieferer. Hier zeigen unter anderem AUMOVIO, Robert Bosch, BPW Bergische Achsen, Daikin, Horse Power Train, MAHLE, Rupf Automotive, WISTRA und die ZF Group ihre innovativen Entwicklungen und Produkte. Direkt gefolgt von den Aufbautenherstellern: Mit u.a. Fliegl Fahrzeugbau, JOST-Werke Deutschland, Junge Fahrzeugbau, Kässbohrer, Kögel Trailer, Krone Trailer, Meiller Kipper, Meusburger Fahrzeugbau, Spier und Schmitz Cargobull präsentieren die globalen Marktführer ihre Produktvielfalt auf der IAA TRANSPORTATION in Hannover.

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Daimler Truck AG bringt den Mercedes-Benz NextGenH2 Truck Ende 2026 in eine Kleinserie von 100 Brennstoffzellen-Sattelzugmaschinen. Das Modell basiert auf der GenH2-Plattform und kombiniert erprobte Flüssigwasserstoff-Technologie mit Brennstoffzellen des Joint Ventures cellcentric sowie seriennahen Komponenten wie ProCabin, integrierter E-Achse, modernem Multimedia-Cockpit und aktuellen Assistenzsystemen.
Die Fahrzeuge werden im Mercedes-Benz Werk Wörth gefertigt und bei ausgewählten Kunden im realen Transportalltag eingesetzt. Ziel ist es, Betriebsdaten zu sammeln, Service- und Zulieferprozesse zu erproben und die Alltagstauglichkeit weiter abzusichern. Daimler Truck sieht die Kleinserie als wichtigen Schritt Richtung Serienfertigung in den frühen 2030er-Jahren.
Vorangegangene Tests mit GenH2-Prototypen haben bereits hohe Reichweiten und kurze Betankungszeiten im Kundeneinsatz gezeigt – mit über 225.000 Kilometern Praxiserfahrung und ohne lokale CO₂-Emissionen.

Hon Hai Technology Group (Foxconn) und Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation planen die Gründung eines eigenständigen Bus-OEMs in Japan mit Fokus auf emissionsfreie Busse (ZEV). Das neue Unternehmen soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 an den Start gehen und Entwicklung, Produktion, Lieferkette sowie Vertrieb von Zero-Emission-Bussen bündeln.
Grundlage ist die Zusammenarbeit zwischen Mitsubishi Fuso und Foxconns Automobiltochter Foxtron Vehicle Technologies. Geplant sind vor allem Elektrobusse auf Basis der Foxtron-Modelle „MODEL T“ und „MODEL U“, die für den japanischen und internationalen Markt ausgelegt sind.
Zum CEO des neuen Unternehmens wurde Katsuto Kora ernannt. Ziel der Partnerschaft ist es, das Nutzfahrzeug-Know-how und die Marke FUSO mit Foxconns Kompetenz in Elektrifizierung, Elektronik und globalen Partnerschaften zu verbinden. So wollen die Partner Entwicklungszyklen verkürzen, Kosten senken und hochwertige, nachhaltige Busse schneller in den Markt bringen – unter Einhaltung der hohen japanischen Qualitäts- und Regulierungsstandards.

In der aktuellen Euro-NCAP-Sicherheitsbewertung für schwere Nutzfahrzeuge setzen Scania und Volvo Trucks Maßstäbe: Sowohl die Scania L-Series als auch der Volvo FH erreichen die Höchstwertung von fünf Sternen und unterstreichen damit den wachsenden Fokus auf aktive Sicherheit im Schwerlastverkehr.
Die Scania L-Series überzeugte im Test – durchgeführt von Euro NCAP – zusätzlich mit dem CitySafe-Siegel. Ausschlaggebend waren die sehr gute Sicht durch das niedrig positionierte Fahrerhaus sowie leistungsfähige Assistenz- und Kollisionsvermeidungssysteme, die besonders im urbanen Einsatz mit vielen Fußgängern und Radfahrern punkten.
Auch der Volvo FH erhielt erneut fünf Sterne und den CitySafe-Award. Damit setzt Volvo seine Erfolgsserie fort, nachdem bereits Modelle wie FH Aero und FM Topbewertungen erzielt hatten. Die Auszeichnung steht für eine hohe Leistungsfähigkeit bei Fahrerunterstützung, Kollisionsvermeidung und aktiven Sicherheitssystemen.
Im übrigen Testfeld erreichte der Ford F-MAX drei Sterne, während der Iveco S-Way (Modelljahr 2025) mit zwei Sternen bewertet wurde. Insgesamt zeigen die Ergebnisse: Sicherheit im Schwerlastverkehr gewinnt deutlich an Bedeutung – und wird zunehmend zum Differenzierungsmerkmal im Markt.


Die TRATON GROUP baut ihre strategische Partnerschaft mit dem US-Autonomie-Start-up PlusAI deutlich aus, um die Markteinführung seriengefertigter autonomer Fernverkehrs-Lkw in USA und Europa zu beschleunigen. Dafür stellt TRATON bis zu 25 Millionen US-Dollar an zweckgebundenen F&E-Mitteln bereit.
Die Investition unterstützt die Integration der KI-basierten Fahrsoftware SuperDrive™ in die Fahrzeugplattformen der Konzernmarken Scania, MAN und International. Im Fokus stehen Werkseinbindung, Validierung und die industrielle Vorbereitung autonomer Lkw.
Zusätzlich plant TRATON einen Sitz im Board von PlusAI nach dessen Börsengang an der Nasdaq, um die strategische Abstimmung bis zur kommerziellen Einführung weiter zu vertiefen. Die Kooperation knüpft an die 2024 gestartete Zusammenarbeit an, in deren Rahmen SuperDrive als bevorzugte On-Highway-Plattform ausgewählt wurde. Bereits laufende Flottentests in Texas und demonstrierte Level-4-Sicherheitsmanöver unterstreichen den Fortschritt.

Mercedes-Benz Trucks erprobt das Megawatt Charging System (MCS) erstmals im realen Fernverkehr: Zwei eActros 600 absolvieren eine rund 2.400 Kilometer lange Testfahrt von Deutschland nach Schweden. Ziel ist es, das ultraschnelle Laden mit Leistungen von bis zu 1.000 kW unter Alltagsbedingungen zu validieren.
Die Route führt vom Mercedes-Benz Werk Wörth über die Niederlande, Belgien und Dänemark bis nach Linköping. Dabei werden öffentliche und private MCS-Ladestationen genutzt, um Kompatibilität, Ladeverhalten, Wärmemanagement und die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Anbietern zu prüfen.
Statt Laborbedingungen stehen praxisnahe Erkenntnisse im Fokus: Entwicklungsingenieure erfassen Ladeleistungen, Energie- und Thermomanagement sowie die Performance der Infrastruktur über lange Distanzen. Die Ergebnisse sollen zeigen, wie schnell und zuverlässig Megawattladen den batterieelektrischen Fernverkehr praxistauglich macht.