Europcar, Toyota, Phoenix Contact und AutoFlight

IAA TRANSPORTATION Weekly | KW 07/2026

Tesla, Pilot Travel Centers, DAF Trucks und mehr

News
Beitrag vom 11. Februar 2026

Europcar elektrifiziert Transporter-Flotte, Toyota bringt vollelektrische Version seines Kei-Vans „Pixis Van“, Phoenix Contact präsentiert neue Ladedose für Nutzfahrzeuge mit integrierter Steuerung und AutoFlight präsentiert Groß-Flugtaxi für Fracht und bis zu zehn Passagiere   - das sind unsee Top News in Woche 7 des Jahres 2026. 

Europcar elektrifiziert Transporter-Flotte, Toyota bringt vollelektrische Version seines Kei-Vans „Pixis Van“, Phoenix Contact präsentiert neue Ladedose für Nutzfahrzeuge mit integrierter Steuerung und AutoFlight präsentiert Groß-Flugtaxi für Fracht und bis zu zehn Passagiere   - das sind unsee Top News in Woche 7 des Jahres 2026. 

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Beitrag vom 11. Februar 2026
Elektro-Van von Europcar steht vor einem Europcar-Mietzentrum für Transporter und Lkw.
(c) Europcar

Europcar erweitert seine Flotte um vollelektrische Transporter und richtet sich damit gezielt an Unternehmen, die ihren Lieferverkehr emissionsfrei gestalten wollen. Zum Start bietet Europcar in Deutschland den Renault Master E-Tech zur Miete an – ohne hohe Investitionskosten und mit Fokus auf Stadt- und Regionalverkehre. 

Die E-Vans bieten über 400 Kilometer Reichweite, rund 1.000 Kilogramm Nutzlast sowie praxisnahe Ausstattung wie Holz-Laderaumschutz, Einparkhilfe und Rückfahrkamera. Perspektivisch soll das Angebot um weitere Marken und Varianten wachsen. In Dortmund wurden bereits 20 Fahrzeuge für ein Jahr an Neukunden vermietet, um den Praxiseinsatz zu erleichtern. 

Zusätzlich startet Europcar Vans & Trucks im Vereinigten Königreich ein Testangebot für Bestandskunden: Elektro-Transporter wie der Volkswagen e-Transporter können drei Wochen kostenlos erprobt werden. Ziel ist es, Unternehmen den Umstieg auf elektrische Nutzfahrzeuge niedrigschwellig zu ermöglichen und CO₂- sowie Lärmemissionen im Lieferverkehr zu senken. 

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Elektro-Van mit „Pixis Van“-Logo lädt vorne an einer wandmontierten Ladestation.
(c) Toyota

Toyota hat in Japan eine vollelektrische Version des Kei-Vans Pixis Van eingeführt. Seit 2. Februar 2026 ist der Pixis Van BEV erhältlich und richtet sich gezielt an Gewerbekunden wie Handwerksbetriebe und Lieferdienste. 

Der kompakte E-Transporter verfügt über eine 36,6-kWh-Batterie, einen elektrischen Hinterradantrieb mit 47 kW Leistung und 126 Nm Drehmoment sowie eine Reichweite von rund 257 Kilometern. Trotz der geringen Außenmaße bietet der Kei-Van eine praxisgerechte Ladefläche mit bis zu 350 Kilogramm Nutzlast – ideal für enge Innenstädte und Baustellen. 

Für den Alltagseinsatz bietet der Pixis Van BEV DC-Schnellladen (ca. 50 Minuten auf 80 %), flexible AC-Ladeoptionen sowie eine 1.500-W-Steckdose mit Vehicle-to-Home-Funktion, mit der Werkzeuge oder Haushaltsgeräte mit Strom versorgt werden können. 

Das elektrische Antriebssystem entstand in gemeinsamer Entwicklung von Toyota, Suzuki Motor Corporation und Daihatsu Motor Co. und unterstreicht Toyotas Strategie, Elektromobilität auch im kleinstformatigen Nutzfahrzeugsegment voranzutreiben. 

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Ladeanschluss eines Elektro-Lkw mit sichtbaren Hochvoltkabeln und grünem Statuslicht.
(c) Phoenix Contact

Phoenix Contact hat eine neue Ladedose für elektrische Nutzfahrzeuge vorgestellt, die Ladeanschluss und Steuerungseinheit in einem Modul vereint. Erstmals übernimmt die Baugruppe nicht nur die elektrische Verbindung, sondern auch die Kommunikation mit der Ladeinfrastruktur – etwa über gängige Ladeprotokolle – direkt im Steckanschluss. 

Durch die integrierte „Intelligenz“ entfallen separate Steuer- und Kommunikationsmodule im Fahrzeug. Das reduziert Montageaufwand, Bauraum und potenzielle Fehlerquellen und erhöht zugleich Robustheit und Servicefreundlichkeit – ein Vorteil insbesondere für Transporter, Vans und schwere E-Lkw mit komplexen Ladeanforderungen. 

Die Lösung ist modular ausgelegt und deckt sowohl AC-Ladeleistungen ab 7 kW als auch höhere DC-Schnellladeanwendungen ab. Damit positioniert sich Phoenix Contact mit einer kompakten, skalierbaren Ladeeinheit gezielt im wachsenden Markt für elektrische Nutzfahrzeuge. 

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Elektrisches Lufttaxi mit mehreren Rotoren fliegt bei klarem Himmel im Testflug.
(c) Autoflight

AutoFlight hat ein neues Groß-eVTOL-Konzept vorgestellt, das sowohl für bis zu zehn Passagiere als auch für bis zu 1,8 Tonnen Fracht ausgelegt ist. Damit positioniert sich das Unternehmen oberhalb vieler bisheriger Flugtaxi-Entwürfe, die meist nur zwei bis vier Personen transportieren. 

Das Modell setzt auf einen hybrid-elektrischen Antrieb: Elektrische Rotoren ermöglichen den senkrechten Start und die Landung (VTOL), während ein zusätzlicher Verbrennungsmotor im Reiseflug Energie liefert. Dieses Konzept soll Reichweite, Tragfähigkeit und Wirtschaftlichkeit verbessern – insbesondere bei größeren Nutzlasten und längeren Distanzen. 

Die Kabine ist flexibel konfigurierbar und kann je nach Bedarf als Passagier- oder Frachtplattform eingesetzt werden, etwa für logistische Verbindungen zwischen urbanen Knotenpunkten oder Flughäfen. 

Derzeit handelt es sich um einen Konzept-Prototypen ohne Zertifizierung. Konkrete Termine für Testflüge oder eine Markteinführung wurden noch nicht genannt. 

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