Vierter Tag der IAA TRANSPORTATION 2026: So war der Freitag, 18. September 2026
Am Freitag, 18. September, ging die IAA TRANSPORTATION 2026 in ihren vierten Tag. Zum Abschluss der IAA Conference standen vernetzte Mobilität, intelligente Nutzfahrzeuge und die Zukunft der urbanen Logistik im Mittelpunkt. Weitere Höhepunkte waren die Startup Pitches, der Gefahrguttag 2026, die Radlogistik-Konferenz sowie erneut die Live-Demonstrationen zum Megawattladen. Test Drives, die Showtruckmeile und die Automania Modellauto-Sammlerbörse ergänzten das Programm.
Vierter Tag der IAA TRANSPORTATION 2026: So war der Freitag, 18. September 2026
Am Freitag, 18. September, ging die IAA TRANSPORTATION 2026 in ihren vierten Tag. Zum Abschluss der IAA Conference standen vernetzte Mobilität, intelligente Nutzfahrzeuge und die Zukunft der urbanen Logistik im Mittelpunkt. Weitere Höhepunkte waren die Startup Pitches, der Gefahrguttag 2026, die Radlogistik-Konferenz sowie erneut die Live-Demonstrationen zum Megawattladen. Test Drives, die Showtruckmeile und die Automania Modellauto-Sammlerbörse ergänzten das Programm.
Vernetzte Fahrzeuge und intelligente Logistik
Das Programm auf der Industry Stage in Halle 13 begann mit einem McKinsey Morning Talk. Zheren Ma, Gründer und CEO von Inceptio Technology, sprach mit Thomas Fang von McKinsey & Company über aktuelle Entwicklungen in der Nutzfahrzeugindustrie.
Danach richtete sich der Blick auf die Vehicle-to-Everything-Kommunikation, kurz V2X. Vertreterinnen und Vertreter der Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen, von Daimler Truck und der Autobahn GmbH des Bundes zeigten, wie Fahrzeuge, Infrastruktur, Verkehrsteilnehmende und Cloud-Dienste zu einem vernetzten System zusammenwachsen. Durch den Austausch aktueller Informationen über Verkehrslage, Gefahrenstellen und Infrastrukturzustände kann V2X die Sicherheit und Effizienz des Verkehrs verbessern. Zugleich bildet die Technologie eine wichtige Grundlage für hochautomatisiertes und autonomes Fahren.
Wie sich Zugfahrzeug und Anhänger künftig noch intelligenter miteinander vernetzen lassen, diskutierten danach ZF und das Logistikunternehmen Walter Schmitt. Im Mittelpunkt standen neue Lösungen für einen effizienteren, sichereren und stärker digitalisierten Transportbetrieb.
Nationale Radlogistik-Konferenz zur Last Mile
Mittags wurde die Industry Stage zum Treffpunkt der deutschen Radlogistikbranche. Die Nationale Radlogistik-Konferenz stand unter dem Motto „Crossing Borders – Crossing Vehicles“ und beschäftigte sich mit der Frage, wie Lastenräder und Fahrradlogistik zu einem festen Bestandteil einer modernen, multimodalen Zustellung auf der letzten Meile werden können.
Unternehmen, Kommunen, Verbände, Forschungseinrichtungen und politische Entscheidungsträger diskutierten internationale Entwicklungen, neue Geschäftsmodelle und praktische Anwendungen. Eine Keynote der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg beleuchtete die Wirtschaftlichkeit gewerblicher Lastenräder. Anschließend gaben Vertreter des französischen Cargobike-Herstellers Kleuster Einblicke in Anwendungsbeispiele aus Frankreich und die Zusammenarbeit mit lokalen Behörden.
Zum Abschluss diskutierten der Radlogistikverband Deutschland, der VDA und der Bundesverband der Kurier-Express-Post-Dienste darüber, wie unterschiedliche Verkehrsträger besser miteinander verbunden und geeignete Schnittstellen für eine zukunftsfähige Stadtlogistik geschaffen werden können.
Startup Pitches auf der prototype.club
Stage Auf der prototype.club Stage in Halle 12 gehörte der Freitag noch einmal jungen Unternehmen und ihren Ideen. Die Startup Pitches boten Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit, neue Technologien und Geschäftsmodelle kennenzulernen und mit Gründerinnen und Gründern ins Gespräch zu kommen. Damit setzte die Bühne zum Abschluss der IAA Conference erneut einen klaren Fokus auf Innovation und den Austausch zwischen Startups und etablierten Unternehmen.
Gefahrguttag 2026
Dazu veranstalteten das Bundesministerium für Verkehr und der VDA im Convention Center den Gefahrguttag 2026. Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen im Gefahrgutrecht sowie die Zukunft einer sicheren Beförderung gefährlicher Güter.
Das Programm gab einen Überblick über die für 2027 vorgesehenen internationalen Rechtsänderungen, darunter Neuerungen bei der ADR-Zulassung von Fahrzeugen. Weitere Themen waren aktuelle Beratungen internationaler Gefahrgutgremien, neue Forschungsergebnisse und Informationen aus dem Bund-Länder-Fachausschuss „Beförderung gefährlicher Güter“.
Auch die Digitalisierung der Transportdokumente spielte eine zentrale Rolle. Ab 2027 müssen die europäischen Vorgaben zu elektronischen Frachtbeförderungsinformationen umgesetzt werden. Der Gefahrguttag zeigte, welche Anforderungen sich daraus für Unternehmen und Behörden ergeben.
Die Automania Modellauto-Sammlerbörse lud in die Welt detailgetreuer Miniaturfahrzeuge
In Halle 14/15 lud die Automania Modellauto-Sammlerbörse zudem in die Welt detailgetreuer Miniaturfahrzeuge ein. Neben Modellautos und Lkw in unterschiedlichen Maßstäben wurden unter anderem Baumaschinen, Slotcars, Pins, Automobilia und Fachliteratur angeboten.

