Fahrzeug des Solar Team Eindhoven fährt auf einer staubigen unbefestigten Straße.Fahrzeug des Solar Team Eindhoven fährt auf einer staubigen unbefestigten Straße.Fahrzeug des Solar Team Eindhoven fährt auf einer staubigen unbefestigten Straße.Fahrzeug des Solar Team Eindhoven fährt auf einer staubigen unbefestigten Straße.Fahrzeug des Solar Team Eindhoven fährt auf einer staubigen unbefestigten Straße.Fahrzeug des Solar Team Eindhoven fährt auf einer staubigen unbefestigten Straße.Fahrzeug des Solar Team Eindhoven fährt auf einer staubigen unbefestigten Straße.Fahrzeug des Solar Team Eindhoven fährt auf einer staubigen unbefestigten Straße.

Solar Team Eindhoven testet energieautarke Solar-Ambulanz in Kenia

Bild: (c) Solar Team Eindhoven

News
Beitrag vom 02. September, 2026

Solar Team Eindhoven hat seine solarbetriebene Ambulanz Stella Juva erstmals unter realen Einsatzbedingungen in Kenia getestet. Das von Studierenden der Technischen Universität Eindhoven entwickelte Fahrzeug soll medizinische Versorgung in abgelegene Regionen bringen und dabei unabhängig von Stromnetz und Kraftstoff funktionieren. Während der Tests erzeugte das Fahrzeug nach Angaben des Teams mehr Solarenergie, als für medizinische Geräte und den Betrieb vor Ort benötigt wurde.

Solar Team Eindhoven hat seine solarbetriebene Ambulanz Stella Juva erstmals unter realen Einsatzbedingungen in Kenia getestet. Das von Studierenden der Technischen Universität Eindhoven entwickelte Fahrzeug soll medizinische Versorgung in abgelegene Regionen bringen und dabei unabhängig von Stromnetz und Kraftstoff funktionieren. Während der Tests erzeugte das Fahrzeug nach Angaben des Teams mehr Solarenergie, als für medizinische Geräte und den Betrieb vor Ort benötigt wurde.

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Beitrag vom 02. September, 2026
Fahrzeug des Solar Team Eindhoven mit ausgeklapptem Campingzelt in trockener Landschaft.
(c) Solar Team Eindhoven

Mehr als 800 Kilometer im Praxistest

Stella Juva wurde von 23 Studierenden entwickelt. Für das Projekt arbeitet Solar Team Eindhoven mit der internationalen Gesundheitsorganisation Amref Health Africa zusammen. Anders als klassische Rettungswagen ist das Fahrzeug nicht in erster Linie für den Transport von Patienten vorgesehen, sondern soll medizinisches Personal und Untersuchungsmöglichkeiten direkt in abgelegene Regionen bringen.

Für die Praxiserprobung war das Team rund um die kenianische Region Narok unterwegs. Insgesamt legte Stella Juva dabei mehr als 800 Kilometer auf befestigten und unbefestigten Straßen zurück. Für die Fahrt zu einem abgelegenen Einsatzort in Mosiro war das Team nach eigenen Angaben zeitweise sechs Stunden auf anspruchsvollen Straßen unterwegs.

Bis auf eine gebrochene Lenkstange, die innerhalb einer halben Stunde ausgetauscht werden konnte, seien während der Fahrten keine größeren technischen Probleme aufgetreten.

Solarmodule versorgen Fahrzeug und Medizintechnik

Die benötigte Energie erzeugt Stella Juva über Solarmodule auf dem Fahrzeugdach. Im Stand lassen sich zusätzliche Solarpaneele an den Fahrzeugseiten ausfahren und damit die verfügbare Solarfläche vergrößern. Der erzeugte Strom wird sowohl für den elektrischen Antrieb als auch für die medizinische Ausstattung verwendet.

Zur Ausstattung gehören unter anderem ein Röntgengerät, ein Ultraschallsystem, ein automatisierter externer Defibrillator (AED) sowie Kühltechnik für Impfstoffe. Konkrete Angaben zu Batteriegröße, Antriebsleistung, Solarleistung oder elektrischer Reichweite nennt Solar Team Eindhoven in der Mitteilung nicht.

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