







Forschungsprojekt BELLE: Depotladen als Schlüssel für die Elektrifizierung schwerer Lkw
Bild: (c) Marc Weider (NOW GmbH)
Nach mehrjähriger Forschungs- und Demonstrationsarbeit ist das Projekt BELLE (Betriebshofelektrifizierung – Ladeinfrastruktur und Lastmanagement in der praktischen Erprobung) erfolgreich abgeschlossen. Ziel war es, konkrete Lösungsansätze für die Elektrifizierung von Betriebshöfen zu entwickeln und daraus übertragbare Handlungsempfehlungen für Unternehmen und öffentliche Akteure abzuleiten.
Nach mehrjähriger Forschungs- und Demonstrationsarbeit ist das Projekt BELLE (Betriebshofelektrifizierung – Ladeinfrastruktur und Lastmanagement in der praktischen Erprobung) erfolgreich abgeschlossen. Ziel war es, konkrete Lösungsansätze für die Elektrifizierung von Betriebshöfen zu entwickeln und daraus übertragbare Handlungsempfehlungen für Unternehmen und öffentliche Akteure abzuleiten.

Das Projekt untersuchte die Elektrifizierung von Betriebshöfen umfassend aus technischer, wirtschaftlicher und betrieblicher Perspektive. Im Mittelpunkt standen Fragen zur Auslegung von Ladeinfrastruktur, zum Last- und Lademanagement, zur Integration elektrischer Fahrzeuge in bestehende Betriebsabläufe sowie zur Wirtschaftlichkeit des Einsatzes von E-Lkw.
Ein zentrales Ergebnis des Projekts laut den Forschenden: Der Erfolg der Antriebswende im Güterverkehr entscheidet sich nicht allein am Fahrzeug. Wesentlich sind leistungsfähige Energie- und Ladeinfrastrukturen sowie intelligente betriebliche Prozesse. Die Untersuchungen sollen zeigen, dass das Depotladen für viele Anwendungsfälle die entscheidende Voraussetzung für den Markthochlauf batterieelektrischer Nutzfahrzeuge darstellt.
Auch wirtschaftlich liefert BELLE demnach wichtige Impulse. Die Projektergebnisse zeigen laut den Forschenden, dass batterieelektrische Nutzfahrzeuge bereits heute in zahlreichen Anwendungsfällen wirtschaftlich betrieben werden können. Zusätzliche Potenziale sollen sich durch die Nutzung von THG-Quoten, die Öffnung von Ladeinfrastruktur für Dritte sowie perspektivisch durch die Bereitstellung von Flexibilitäten für das Stromsystem ergeben.