Mercedes-Benz Vans, Bolt, Pony.ai, Stellantis, Kalmar, Elonrad, Bontu

IAA TRANSPORTATION Weekly | 25/2026

Mercedes-Benz Vans, Bolt, Pony.ai, Stellantis, Kalmar, Elonrad, Bontu

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Mercedes-Benz Vans startet Serienproduktion des neuen VLE im Werk Vitori, Bolt, Pony.ai und Stellantis starten Pilotprojekt für autonome Mobilität in Luxemburg, Kalmar und Elonroad testen dynamisches Laden von Terminal-Zugmaschinen im Hafenbetrieb und Bontu bringt elektrische Mikrofahrzeuge und leichte Nutzfahrzeuge nach Europa – das sind unsere Top News in Woche 25 des Jahres 2026. 

Mercedes-Benz Vans startet Serienproduktion des neuen VLE im Werk Vitori, Bolt, Pony.ai und Stellantis starten Pilotprojekt für autonome Mobilität in Luxemburg, Kalmar und Elonroad testen dynamisches Laden von Terminal-Zugmaschinen im Hafenbetrieb und Bontu bringt elektrische Mikrofahrzeuge und leichte Nutzfahrzeuge nach Europa – das sind unsere Top News in Woche 25 des Jahres 2026. 

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Mitarbeiter prüft eine Van-Karosserie in einer Fahrzeugmontage.
(c) Mercedes-Benz Vans

Mercedes-Benz Vans hat im spanischen Werk Vitoria die Serienproduktion des vollelektrischen Mercedes-Benz VLE aufgenommen. Das Modell ist das erste Serienfahrzeug auf Basis der neuen modularen Van-Architektur von Mercedes-Benz und bildet künftig die technologische Grundlage für das Van-Portfolio der Marke. Ende des Jahres soll auch das Werk Fuzhou in China die Produktion für den dortigen Markt starten. 

Der als „Grand Limousine“ konzipierte VLE kombiniert den Komfort einer Limousine mit der Flexibilität eines Großraumfahrzeugs und bietet Platz für bis zu acht Personen. Dank neuer 800-Volt-Architektur soll das Fahrzeug Reichweiten von über 700 Kilometern ermöglichen und ultraschnelles Laden unterstützen. 

Zudem kommt erstmals das neue Mercedes-Benz Operating System (MB.OS) zum Einsatz, das Assistenzsysteme, Infotainment und Fahrzeugfunktionen zentral steuert. Mit dem Produktionsstart unterstreicht Mercedes-Benz Vans die Transformation des Standorts Vitoria zu einem wichtigen Zentrum für die Elektromobilität der Marke.  

Autonomer Bolt Shuttle-Van von Stellantis und pony.ai im Freien.
(c) Stellantis, Bold

Die Mobilitätsplattform Bolt, der Spezialist für autonomes Fahren Pony.ai und Stellantis haben ein gemeinsames Pilotprojekt für autonome Mobilität in Luxemburg angekündigt. Ziel ist es, die Sicherheit, Leistungsfähigkeit und regulatorische Einsatzbereitschaft autonomer Fahrzeuge unter realen Verkehrsbedingungen zu testen und den Weg für kommerzielle Robotaxi-Dienste in Europa zu ebnen. 

Zum Einsatz kommen die autonomen Fahrzeuge der siebten Generation von Pony.ai, die im öffentlichen Straßenverkehr Luxemburgs erprobt werden. Stellantis stellt dafür einen vollelektrischen Transporter auf Basis seiner speziell für autonome Anwendungen entwickelten „L4-Ready Platform“ bereit und bringt seine Expertise in Fahrzeugentwicklung und Serienfertigung ein. 

Das Projekt ist als „Living Lab“ angelegt und umfasst die Erprobung des gesamten Robotaxi-Ökosystems – von der autonomen Fahrtechnologie über Flottenmanagement bis hin zur Integration in digitale Mobilitätsplattformen. Langfristig wollen die Partner die Voraussetzungen für einen vollständig fahrerlosen Betrieb ohne Sicherheitsfahrer schaffen. Während Bolt seine Ride-Hailing-Plattform einbringt, liefert Pony.ai die autonome Fahrtechnologie und Stellantis die Fahrzeugplattform sowie industrielle Skalierungskompetenz. 

Elektrischer Kalmar Ottawa Terminal-Traktor von vorn auf einem Logistikhof.
(c) Kalmar

Kalmar und das schwedische Technologieunternehmen Elonroad erproben im Rahmen eines von der schwedischen Energieagentur geförderten Projekts das dynamische Laden elektrischer Nutzfahrzeuge. Dafür wird eine vollelektrische Kalmar Ottawa T2 EV Terminal-Zugmaschine auf Elonroads elektrischer Straßeninfrastruktur im schwedischen Ljungby getestet. 

Die Technologie basiert auf in die Fahrbahn integrierten Ladeschienen, über die Fahrzeuge während der Fahrt automatisch Energie aufnehmen können. Dadurch sollen kleinere Batterien ausreichen, Ladepausen reduziert und die Verfügbarkeit elektrischer Nutzfahrzeuge erhöht werden. 

Nach ersten Tests mit einem elektrischen Reachstacker rückt nun die Terminal-Zugmaschine in den Fokus. Mithilfe spezieller Fahrprofile analysieren die Projektpartner Energieverbrauch und Ladebedarf unter realitätsnahen Einsatzbedingungen im Hafen- und Logistikbetrieb. Die Testphase läuft bis Ende Juni 2026, die Ergebnisse sollen im Herbst veröffentlicht werden. 

Langfristig sehen Kalmar und Elonroad in dynamischen Ladesystemen einen wichtigen Baustein für die Elektrifizierung energieintensiver Hafen- und Terminalprozesse. Nach Abschluss der aktuellen Tests ist die Erprobung der Technologie mit Pilotkunden in realen Hafenumgebungen geplant. 

Kompaktes Elektroauto von Bontu vor einem modernen Gebäude.
(c) Bontu

Der chinesische Hersteller Bontu hat seinen Markteintritt in Europa angekündigt und in Mailand erstmals seine Modellpalette elektrischer Mikrofahrzeuge vorgestellt. Zum Angebot gehören ein kompakter Stadtwagen, ein Microcar sowie der elektrische Kleintransporter BTE03. 

Der BTE03 ist speziell für urbane Liefer- und Serviceeinsätze ausgelegt. Er bietet eine Nutzlast von bis zu 340 Kilogramm, wird von einem 7,5-kW-Elektromotor angetrieben und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 81 km/h. Die Reichweite beträgt laut Hersteller bis zu 100 Kilometer. 

Mit den neuen Modellen will Bontu den wachsenden Markt für urbane Elektromobilität adressieren und kostengünstige Alternativen zu klassischen Pkw und Transportern anbieten. Erste Fahrzeuge werden in Deutschland bereits über den Importeur Niva Power vertrieben. 

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