Tesla, Pilot Travel Centers, DAF Trucks und mehr

IAA TRANSPORTATION Weekly | KW 06/2026

Tesla, Pilot Travel Centers, DAF Trucks und mehr

News
Beitrag vom 04. Februar 2026

Tesla und Pilot planen proprietäres Schnell-Ladenetz für schwere Elektro-Lkw in den USA, DAF baut sein E-Lkw-Portfolio aus, RWTH Aachen testet ein Elektrobus-Seilbahn-Vehikel, Chery baut eine Europazentrale für Nutzfahrzeuge in Liverpool und das Startup Waabi  geht eine strategische Partnerschaft mit Uber ein – das sind unsere Top News in Woche 6 des Jahres 2026.  

Tesla und Pilot planen proprietäres Schnell-Ladenetz für schwere Elektro-Lkw in den USA, DAF baut sein E-Lkw-Portfolio aus, RWTH Aachen testet ein Elektrobus-Seilbahn-Vehikel, Chery baut eine Europazentrale für Nutzfahrzeuge in Liverpool und das Startup Waabi  geht eine strategische Partnerschaft mit Uber ein – das sind unsere Top News in Woche 6 des Jahres 2026.  

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Beitrag vom 04. Februar 2026
Mehrere weiße E-Lkw laden an einer großen Station mit verschiedenfarbigen Containern.
(c) PilotTravelCenters

Tesla und Pilot Travel Centers planen ein proprietäres Schnellladenetz für schwere Elektro-Lkw in den USA. Entlang zentraler Transportkorridore – darunter Interstate 5 und I-10 – sollen ab Sommer 2026 erste Standorte mit Megawatt-Ladesystemen entstehen, unter anderem in Kalifornien, Georgia, Nevada, New Mexico und Texas. 

Jeder Hub ist mit vier bis acht V4-Ladeplätzen ausgestattet und liefert bis zu 1,2 Megawatt pro Stall. In der Anfangsphase sind die Ladepunkte exklusiv für den Tesla Semi vorgesehen, perspektivisch könnten sie auch für andere E-Lkw geöffnet werden. 

Pilot betreibt rund 900 Reisezentren in den USA und Kanada und bietet damit ein dichtes Netz potenzieller Lkw-Hubs. Die Infrastruktur setzt auf ein dezentrales System mit kompakten Ladeeinheiten und zentraler Powerunit, um Platzbedarf und Kosten zu reduzieren. Laut Tesla kann ein Semi bei einer Megawatt-Ladung einen Großteil seiner Reichweite in etwa 30 Minuten wiederherstellen – ein wichtiger Schritt für die Elektrifizierung des Fernverkehrs. 

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Ein weißer Elektro-Lkw von DAF fährt auf einer kurvigen Autobahn mit viel Grün.
(c) DAF

DAF Trucks erweitert sein Elektro-Portfolio um neue Achsformeln für anspruchsvolle Einsätze. Neben den bekannten Modellen XD, XF, XG und XG+ Electric sind künftig auch 6x2-, 6x4- und 8x4-Konfigurationen verfügbar. 

Während bislang vor allem 4x2-Varianten angeboten wurden, richtet sich das erweiterte Angebot nun gezielt an Bau- und Spezialanwendungen mit höherer Traktion, größerer Nutzlast oder besonderen Aufbauanforderungen. 6x2-Fahrzeuge mit gelenkter Achse verbessern Wendigkeit und Effizienz, 6x4- und 8x4-Versionen mit Doppel-Antriebsachsen sind für schwere Aufgaben wie Beton- oder Kippereinsätze ausgelegt. 

Die neuen Achskonfigurationen stehen für mehrere Baureihen bereit – darunter der XF Electric, „International Truck of the Year 2026“. Produziert werden alle elektrischen Varianten im Werk Eindhoven. Mit dem Ausbau positioniert sich DAF als Anbieter maßgeschneiderter E-Lkw-Lösungen vom Verteilerverkehr bis zur Baustelle. 

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Moderne Seilbahnen und Bodenfahrzeuge des upBUS-Systems stehen vor Bürogebäuden.
(c) RWTH Aachen

Forschende der RWTH Aachen haben mit dem Projekt „upBUS“ einen Prototypen getestet, der Elektrobus und Seilbahn in einem System vereint. Das Konzept sieht eine autonome, elektrisch angetriebene Passagierzelle vor, die sowohl im Straßenverkehr fährt als auch auf urbane Seilbahnstrecken wechseln kann. 

Kerninnovation ist der vollautomatische Kopplungsprozess: Während der Fahrt kann sich die Kabine innerhalb weniger Sekunden vom Straßenmodul lösen und in ein Seilbahnsystem einhängen. In einer ersten Testphase wurde dieser Übergang auf einer rund 20 Meter langen Modellstrecke erfolgreich erprobt. Die automatische Kopplung funktionierte und lieferte wichtige Daten für die Weiterentwicklung. 

Ziel des Projekts ist es, nahtlose Übergänge zwischen Verkehrsträgern zu ermöglichen und so Engpässe im urbanen ÖPNV zu reduzieren. Für Sommer 2026 sind Feldversuche im größeren Maßstab geplant. Perspektivisch soll in Simmerath (NRW) eine Pilotstrecke entstehen – eine frühere Machbarkeitsstudie hatte dort bereits positive technische und ökologische Ergebnisse gezeigt. 

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Ein weißer Elektro-Pritschenwagen von Karry steht in einem Lager nahe gestapelter Kartons.
(c) Chery

Chery Commercial Vehicle plant den Aufbau einer Europazentrale für Nutzfahrzeuge in Liverpool. Der Standort soll als Hub für Forschung, Entwicklung, Engineering und Vertrieb dienen und die Expansion im europäischen Markt vorantreiben. 

Während Chery mit Pkw-Marken wie Omoda und Jaecoo bereits in mehreren europäischen Ländern präsent ist, rückt nun der Nutzfahrzeugbereich in den Fokus – insbesondere elektrische Vans und Transporter wie der Karry EX7. 

Die neue Zentrale ist nicht als Produktionswerk vorgesehen; die Fahrzeuge werden weiterhin in China gefertigt. Stattdessen soll Liverpool als Entwicklungs- und Anpassungszentrum fungieren, um Produkte gezielt auf europäische Anforderungen zuzuschneiden und Innovationen für den lokalen Markt voranzutreiben. 

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Ein weißer autonomer Volvo-Lkw mit Waabi-Logo fährt auf einer Autobahn an Bäumen vorbei.
(c) Waabi

Das kanadischeStart-up Waabi hat in einer Series-C-Runde bis zu 750 Millionen US-Dollar eingesammelt und zugleich eine strategische Partnerschaft mit Uber geschlossen. Mit zusätzlichem, an Meilensteine geknüpftem Kapital von Uber summiert sich das Finanzierungsvolumen auf knapp eine Milliarde US-Dollar. Zu den Investoren zählen unter anderem Khosla Ventures, G2 Venture Partners sowie strategische Geldgeber wie NVIDIA Ventures, Volvo Group Venture Capital und Porsche SE. 

Kern der Kooperation ist die Integration der KI-Software „Waabi Driver“ in autonome Fahrdienste auf der Uber-Plattform. Geplant ist der Einsatz von mindestens 25.000 Robotaxis, die zunächst exklusiv über Uber betrieben werden sollen. Waabi liefert die autonome Technologie, Uber steuert Plattform, Infrastruktur und Marktzugang bei. 

Waabi wurde 2021 von KI-Forscherin Raquel Urtasun gegründet und war zunächst auf autonome Lkw spezialisiert. Mit seiner skalierbaren „Physical AI“-Plattform erweitert das Unternehmen nun den Fokus auf Robotaxis und positioniert sich als Anbieter einer einheitlichen KI-Architektur für Autobahn- und Stadtverkehr – ein strategischer Schritt hin zur großflächigen Kommerzialisierung autonomer Mobilität. 

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