







Volvo bringt erste elektrische Knicklenker im Serieneinsatz an norwegischem Wasserkraftprojekt zum Einsatz
Bild: (c) VolvoCE
Volvo Construction Equipment (Volvo CE) hat die weltweit ersten serienmäßig produzierten elektrischen Knicklenker der 30-Tonnen-Klasse an das norwegische Bauunternehmen LNS (Leonhard Nilsen & Sønner AS) ausgeliefert. Die batterieelektrischen Volvo A30 Electric kommen beim Bau des Wasserkraftwerks Hemsil 3 im Auftrag von Hafslund Kraft zum Einsatz.
Volvo Construction Equipment (Volvo CE) hat die weltweit ersten serienmäßig produzierten elektrischen Knicklenker der 30-Tonnen-Klasse an das norwegische Bauunternehmen LNS (Leonhard Nilsen & Sønner AS) ausgeliefert. Die batterieelektrischen Volvo A30 Electric kommen beim Bau des Wasserkraftwerks Hemsil 3 im Auftrag von Hafslund Kraft zum Einsatz.
Zunächst wurden vier Volvo A30 Electric an LNS übergeben, drei weitere Fahrzeuge sollen im darauffolgenden Monat folgen. Das Projekt im norwegischen Hallingdal soll bis 2029 abgeschlossen werden und die jährliche Stromerzeugung des Wasserkraftwerks um rund 110 GWh erhöhen. Gleichzeitig sollen die lokal emissionsfreien Maschinen dazu beitragen, die Treibhausgasemissionen während der Bauphase zu reduzieren. Die Knicklenker wurden im schwedischen Volvo-CE-Werk Braås gefertigt und über eine rund 700 Kilometer lange Strecke zum Einsatzort transportiert.
(c) VolvoCE
Einsatz unter anspruchsvollen Bedingungen
Die elektrischen Knicklenker werden insbesondere beim Bau eines rund 20 Kilometer langen Tunnels eingesetzt. Nach Angaben von Volvo CE eignen sich die lokal emissionsfreien Fahrzeuge aufgrund ihres Betriebs ohne Abgase besonders für geschlossene und sensible Arbeitsumgebungen. Zudem ermöglichen die Sprengzyklen im Tunnelbau ausreichend Zeit, um die Maschinen zwischen den Einsätzen nachzuladen.
LNS hatte sich bereits seit mehreren Jahren für elektrische Knicklenker eingesetzt. Das Unternehmen sieht in dem Projekt einen idealen Anwendungsfall für die neue Technologie und bezeichnet den Einsatz der Fahrzeuge als wichtigen Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Bauwirtschaft. Auch Hafslund Kraft verfolgt nach eigenen Angaben das Ziel, Bauprojekte konsequent zu elektrifizieren und durch den Einsatz neuer Technologien die Dekarbonisierung der Infrastruktur voranzutreiben.