







Tesla startet Serienproduktion des Tesla Semi
Bild: (c) Tesla
Tesla hat erstmals einen seriengefertigten Semi-Truck vorgestellt: Das erste Fahrzeug ist von einer neuen Hochvolumen-Produktionslinie im Werk nahe der Gigafactory Nevada gerollt. Damit beginnt offiziell die Serienfertigung des lange angekündigten Elektro-Sattelzugs. Der Autohersteller veröffentlichte ein Bild des Serien-Lkw und der Belegschaft im neuen Werksteil
Tesla hat erstmals einen seriengefertigten Semi-Truck vorgestellt: Das erste Fahrzeug ist von einer neuen Hochvolumen-Produktionslinie im Werk nahe der Gigafactory Nevada gerollt. Damit beginnt offiziell die Serienfertigung des lange angekündigten Elektro-Sattelzugs. Der Autohersteller veröffentlichte ein Bild des Serien-Lkw und der Belegschaft im neuen Werksteil

Der Schritt gilt als Meilenstein für das Programm, das seit seiner Vorstellung im Jahr 2017 mehrfach verschoben wurde. Mit dem Produktionsstart endet eine der längsten Entwicklungsphasen in Teslas Fahrzeuggeschichte.
Produziert wird der Semi in einer eigens errichteten Fabrik, die speziell für elektrische Nutzfahrzeuge ausgelegt ist. Die Anlage ist auf eine Jahreskapazität von rund 50.000 Fahrzeugen ausgelegt, wobei der Hochlauf der Produktion schrittweise erfolgen soll.
Damit schafft Tesla die Grundlage, den Semi künftig in deutlich größeren Stückzahlen zu fertigen und den Übergang von der bisherigen Kleinserie zur industriellen Produktion zu vollziehen.
Die Skaleneffekte der Massenproduktion sollen dazu führen, den Semifür die Long-Range- bzw. Standard-Version anzubieten.Der Tesla Semi soll dabei in zwei Varianten angeboten werden. Die Standard-Version soll rund 325 Meilen (ca. 520 km) erreichen, während die Long-Range-Version auf etwa 500 Meilen (rund 800 km) kommen soll.
Ein zentrales Element ist die Megawatt-Ladetechnologie: Mit speziell entwickelten „Megachargern“ sollen große Teile der Reichweite in rund 30 Minuten nachgeladen werden. Parallel baut Tesla eine eigene Ladeinfrastruktur für den Schwerlastverkehr auf. Erste Standorte liefern bereits Leistungen von bis zu 750 kW, perspektivisch sind bis zu 1,2 Megawatt möglich.
