Tesla benennt 66 Standorte für sein Semi-Megacharger-Netz

Tesla-Supercharger mit zwei Ladesäulen und zentraler Einheit auf einem Parkplatz.Tesla-Supercharger mit zwei Ladesäulen und zentraler Einheit auf einem Parkplatz.Tesla-Supercharger mit zwei Ladesäulen und zentraler Einheit auf einem Parkplatz.Tesla-Supercharger mit zwei Ladesäulen und zentraler Einheit auf einem Parkplatz.Tesla-Supercharger mit zwei Ladesäulen und zentraler Einheit auf einem Parkplatz.Tesla-Supercharger mit zwei Ladesäulen und zentraler Einheit auf einem Parkplatz.Tesla-Supercharger mit zwei Ladesäulen und zentraler Einheit auf einem Parkplatz.Tesla-Supercharger mit zwei Ladesäulen und zentraler Einheit auf einem Parkplatz.

Tesla benennt 66 Standorte für sein Semi-Megacharger-Netz

Bild: (c) Tesla

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Beitrag vom 04. März 2026

Tesla hat auf seiner „Find Us“-Karte erstmals 66 Standorte für ein eigenes Lkw-Ladenetz veröffentlicht, das vor allem den elektrischen Tesla Semi unterstützen soll. Die Kartenaktualisierung zeigt die bisher umfassendste Übersicht über das geplante Netzwerk für schwere Elektro-Lastwagen entlang wichtiger Güterverkehrsachsen in den USA. Allerdings machte Tesla bislang keine Angaben zu konkreten Inbetriebnahmedaten.  

Tesla hat auf seiner „Find Us“-Karte erstmals 66 Standorte für ein eigenes Lkw-Ladenetz veröffentlicht, das vor allem den elektrischen Tesla Semi unterstützen soll. Die Kartenaktualisierung zeigt die bisher umfassendste Übersicht über das geplante Netzwerk für schwere Elektro-Lastwagen entlang wichtiger Güterverkehrsachsen in den USA. Allerdings machte Tesla bislang keine Angaben zu konkreten Inbetriebnahmedaten.  

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Beitrag vom 04. März 2026

Mit den 66 geplanten Megacharger-Standorten deckt das Netz 15 US-Bundesstaaten ab und erstreckt sich von der West- über die Süd- bis zur Ostküste. Besonders stark konzentriert sind die geplanten Standorte in Texas (19) und Kalifornien (17), gefolgt von Florida, Georgia, Illinois und Washington mit jeweils vier Standorten. In New York und Nevada sind jeweils zwei Standorte verzeichnet, während einzelne Stationen in Arizona, Colorado, Utah, Oregon, Indiana, Pennsylvania und Maryland geplant sind.  

Tesla-Supercharger mit zwei Ladesäulen und zentraler Einheit auf einem Parkplatz.
(c) Tesla

Zwei Standorte sind bereits in Betrieb: Beim ersten handelt es sich um den Megacharger an der Tesla-Giga-Factory Nevada in Sparks, und der zweite befindet sich im kalifornischen Carson nahe der Interstate-Kreuzung und dem Hafen von Long Beach. Diese Anlagen dienen aktuell als Prototypen und zeigen die spätere Leistungsfähigkeit des Netzes.  

Die Verteilung der Standorte vermittelt ein klares Bild davon, wo Tesla sein Netz priorisiert: Hauptverkehrsachsen wie die Interstate 5 (I-5) entlang der Westküste und die Interstate 10 (I-10) quer durch den Süden der USA bilden zentrale Korridore, die für den Schwerlastverkehr von hoher Bedeutung sind. Dort sollen künftig die Megacharger entlang der Strecken dichte Ladeabstände ermöglichen, um auch über lange Distanzen eine zuverlässige Versorgung zu gewährleisten.  

Der Ausbau hängt eng mit einer Partnerschaft zwischen Tesla und Pilot Travel Centers zusammen, die bereits Anfang 2026 den Aufbau von Mega-Ladestationen an ausgewählten Pilot-Standorten in Kalifornien, Georgia, Nevada, New Mexico und Texas angekündigt haben. Die ersten Megacharger-Hubs sollen laut Pilot bis Sommer 2026 eröffnet werden. An diesen Standorten sind jeweils mehrere Ladepunkte geplant, die auf Teslas V4-Megawatt-Technologie basieren und Leistungen von bis zu 1,2 Megawatt pro Ladepunkt erreichen können sollen, um die großen Batteriepakete schwerer E-Lkw in kurzer Zeit zu füllen. Der Ausbau eines eigenen Megacharger-Netzes ist ein zentraler Baustein von Teslas Strategie für den Tesla Semi, dessen Produktion und Markteinführung für 2026 geplant ist. 

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