SMATRICS Launches E-Logistics Network for Shared Depot Charging Infrastructure

Vier Männer stehen vor einem weißen Frigel Lkw.Vier Männer stehen vor einem weißen Frigel Lkw.Vier Männer stehen vor einem weißen Frigel Lkw.Vier Männer stehen vor einem weißen Frigel Lkw.Vier Männer stehen vor einem weißen Frigel Lkw.Vier Männer stehen vor einem weißen Frigel Lkw.Vier Männer stehen vor einem weißen Frigel Lkw.Vier Männer stehen vor einem weißen Frigel Lkw.

SMATRICS startet E-Logistik-Netzwerk für gemeinschaftliche Depot-Ladeinfrastruktur

Bild: (c) Smatrics

News
Beitrag vom 9. Juni 2026

Der österreichische Ladeinfrastrukturanbieter SMATRICS hat mit dem „Depot Club“ ein neues Netzwerk für die gemeinsame Nutzung von Ladeinfrastruktur im Logistiksektor gestartet. Ziel ist es, E-Lkw-Flotten und Depotbetreiber miteinander zu vernetzen und so die Auslastung bestehender Ladeinfrastruktur zu erhöhen sowie die Verfügbarkeit von Lademöglichkeiten entlang wichtiger Transportkorridore zu verbessern. 

Der österreichische Ladeinfrastrukturanbieter SMATRICS hat mit dem „Depot Club“ ein neues Netzwerk für die gemeinsame Nutzung von Ladeinfrastruktur im Logistiksektor gestartet. Ziel ist es, E-Lkw-Flotten und Depotbetreiber miteinander zu vernetzen und so die Auslastung bestehender Ladeinfrastruktur zu erhöhen sowie die Verfügbarkeit von Lademöglichkeiten entlang wichtiger Transportkorridore zu verbessern. 

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Beitrag vom 9. Juni 2026

Zum Start beteiligen sich die oberösterreichische Hasenöhrl Bau GmbH sowie die Salzburger Friedl GmbH. Beide Unternehmen öffnen ihre Ladeinfrastruktur für berechtigte Netzwerkmitglieder und stellen Depot-Lademöglichkeiten an den Standorten St. Pantaleon, Arbing, Freistadt und Berndorf bei Salzburg zur Verfügung. In einem nächsten Schritt soll das Netzwerk auf weitere Standorte in Österreich sowie auf Deutschland ausgeweitet werden. 

Das Konzept basiert auf der gemeinsamen Nutzung von Depot-Ladeinfrastruktur. Betreiber von Ladehubs können freie Ladefenster für andere Logistikunternehmen freigeben und dadurch die Auslastung ihrer Anlagen erhöhen. Gleichzeitig erhalten E-Lkw-Flotten Zugang zu zusätzlichen, planbaren Ladepunkten entlang ihrer Transportstrecken. Dies soll die Routenplanung erleichtern und unnötige Umwege sowie Doppelinvestitionen in eigene Ladeinfrastruktur vermeiden. 

Karte von Deutschland mit vernetzten Ladepunkten.
(c) Smartics

Nach Angaben von SMATRICS reagiert der Depot Club auf eine zentrale Herausforderung der Elektrifizierung im Güterverkehr: die bislang oft isolierte Planung von Ladeinfrastruktur. Statt einzelne Ladeinseln aufzubauen, soll ein vernetztes Ladeökosystem entstehen, das sich an tatsächlichen Transportströmen orientiert. Dadurch könnten bestehende Kapazitäten effizienter genutzt und die Wirtschaftlichkeit elektrischer Transportlösungen verbessert werden. 

Für Depotbetreiber soll das Modell zusätzliche Einnahmequellen eröffnen. Sie können selbst festlegen, wann und in welchem Umfang ihre Ladepunkte anderen Unternehmen zur Verfügung stehen. Für Speditionen und Logistikdienstleister entstehen wiederum zusätzliche Lademöglichkeiten, ohne selbst in den Aufbau neuer Infrastruktur investieren zu müssen. 

SMATRICS sieht den Depot Club als ersten Schritt zu einer umfassender vernetzten E-Logistik in Europa. Langfristig soll das Netzwerk dazu beitragen, die Verfügbarkeit von E-Lkw-Ladeinfrastruktur deutlich zu erhöhen und den Markthochlauf batterieelektrischer Nutzfahrzeuge zu beschleunigen. Durch sogenannte Charging-as-a-Service-Modelle sollen insbesondere kleinere und mittelständische Logistikunternehmen von geringeren Einstiegshürden und einer höheren Planbarkeit im täglichen Betrieb profitieren.

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