







Renault wertet den Renault Master mit mehr Komfort, neuer Batterie und zusätzlichen Ausbauvarianten auf
Bild: (c) Renault
Renault hat seinen Transporter Renault Master umfassend weiterentwickelt und spendiert der Baureihe zahlreiche Neuerungen in den Bereichen Komfort, Sicherheit, Elektromobilität und Nachhaltigkeit.
Renault hat seinen Transporter Renault Master umfassend weiterentwickelt und spendiert der Baureihe zahlreiche Neuerungen in den Bereichen Komfort, Sicherheit, Elektromobilität und Nachhaltigkeit.
Mehr Komfort und Sicherheit
Sowohl der Master E-Tech elektrisch als auch die Dieselmodelle mit Automatikgetriebe erhalten so eine neue Mittelkonsole, die mehr Platz (+ 90 mm) schafft. Auch der in der Mitte sitzende Beifahrer profitiert von der neuen Anordnung und kommt in den Genuss von mehr Bein- und Kniefreiheit. Die Alltagstauglichkeit verbessert darüber hinaus die Einführung der Keycard für den schlüssellosen Zugang und Motorstart.
In Sachen Sicherheit erhält der Renault Master eine Innenraumkamera in der A-Säule für den Müdigkeits- und Aufmerksamkeitswarner. Neu sind die optionale elektrische Parkbremse mit Auto-Hold-Funktion sowie die optionale adaptive Geschwindigkeitsregelung mit Bedienelementen am Lenkrad. Als E-Tech elektrisch sowie in den Varianten mit Automatikgetriebe verfügt der Master zudem über ein verbessertes digitales Kombiinstrument. Für die Dieselvarianten mit Automatikgetriebe werden die elektrische Parkbremse und die adaptive Geschwindigkeitsregelung voraussichtlich ab September verfügbar sein.

Optimierte 87-kWh-Batterie und neue Version mit 40 kWh
Ein wichtiges Update für den vollelektrischen Master ist die neue Batterie. In Europa hergestellt und im Renault Werk in Batilly montiert, soll sie unverändert eine Kapazität von 87 kWh, sorgt dank einer neuen Batteriechemie mit mittlerem Nickelanteil aber für ein besseres Wärmemanagement und eine optimierte Ladeleistung.
Für das Laden an AC-Stationen ist ein bidirektionales 11-kW-Ladegerät an Bord, optional ist ein 22-kW-Ladegerät verfügbar, das nun ebenfalls bidirektional ist. Je nach Land ist der Renault Master ab Ende des Jahres auch mit der neuen V2G-Funktion (Vehicle-to-Grid) kompatibel.
Sowohl im Fahrerhaus als auch im Laderaum verfügt der Renault Master über eine 220-V-Steckdose, die bis zu 3.500 W Leistung liefert. So können gewerbliche Nutzer ihre Akku-Werkzeuge direkt im Fahrzeug aufladen – was im täglichen Einsatz wertvolle Zeit spart.
Neu im vollelektrischen Portfolio ist außerdem eine Chassis-Cab-Version mit 40-kWh-Batterie, die das bestehende Modell mit 87-kWh-Batterie ergänzt. Als erschwinglichere Variante ist das neue Modell speziell auf die Bedürfnisse von Kommunen und den städtischen Einsatz zugeschnitten.

Höherer Recycling-Anteil
Mit dem Master setzt Renault auch die Entwicklung fort, mehr recycelte Materialien in seinen Nutzfahrzeugen einzusetzen. Der sichtbare obere Teil des Armaturenbretts besteht nun zu 20 Prozent aus recyceltem Kunststoff, der aus Altfahrzeugen gewonnen wurde.
Unter dem Label „Converted by Renault“ erweitert Renault sein Angebot an werkseitigen Umbauten für den Master um neue Pritschen- und Kippervarianten aus Aluminium bzw. Stahl, die von den Karosseriebauern JPM und Gruau entwickelt wurden. Ein Modell mit großem Ladevolumen (20 m³ mit Ladebordwand) komplettiert das Portfolio; eine Busversion ist für einen späteren Zeitpunkt geplant.