Mercedes-Benz Trucks testet Megawattladen: eActros 600 fährt 2.400 km bis Schweden

Zwei elektrische Mercedes-Benz-Lkw mit „Megawatt Charging“-Aufschrift fahren bei Dämmerung auf der Autobahn.Zwei elektrische Mercedes-Benz-Lkw mit „Megawatt Charging“-Aufschrift fahren bei Dämmerung auf der Autobahn.Zwei elektrische Mercedes-Benz-Lkw mit „Megawatt Charging“-Aufschrift fahren bei Dämmerung auf der Autobahn.Zwei elektrische Mercedes-Benz-Lkw mit „Megawatt Charging“-Aufschrift fahren bei Dämmerung auf der Autobahn.Zwei elektrische Mercedes-Benz-Lkw mit „Megawatt Charging“-Aufschrift fahren bei Dämmerung auf der Autobahn.Zwei elektrische Mercedes-Benz-Lkw mit „Megawatt Charging“-Aufschrift fahren bei Dämmerung auf der Autobahn.Zwei elektrische Mercedes-Benz-Lkw mit „Megawatt Charging“-Aufschrift fahren bei Dämmerung auf der Autobahn.Zwei elektrische Mercedes-Benz-Lkw mit „Megawatt Charging“-Aufschrift fahren bei Dämmerung auf der Autobahn.

Mercedes-Benz Trucks testet Megawattladen im Fernverkehr: eActros 600 fährt 2.400 km bis Schweden

Bild: (c) Daimler Truck

News
Beitrag vom 28. Januar 2026

Mercedes-Benz Trucks hat einen neuen Praxis-Test für ultraschnelles Laden im Schwerlastverkehr gestartet: Zwei eActros 600-Elektro-Lkw sind zu einer rund 2.400 Kilometer langen Testfahrt von Deutschland bis nach Schweden aufgebrochen, um das Megawatt Charging System (MCS) unter realen Einsatzbedingungen zu erproben.  

Mercedes-Benz Trucks hat einen neuen Praxis-Test für ultraschnelles Laden im Schwerlastverkehr gestartet: Zwei eActros 600-Elektro-Lkw sind zu einer rund 2.400 Kilometer langen Testfahrt von Deutschland bis nach Schweden aufgebrochen, um das Megawatt Charging System (MCS) unter realen Einsatzbedingungen zu erproben.  

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Beitrag vom 28. Januar 2026

Ziel: Megawatt-Laden für den Fernverkehr 

Im Mittelpunkt der Erprobung steht die Bewährung des MCS-Standards, der Ladeleistungen von bis zu 1.000 Kilowatt (kW) ermöglichten und speziell für schwere batterieelektrische Lkw entwickelt wurde. Mercedes-Benz Trucks will durch die Testfahrt nicht nur die technische Funktion des Megawattladens testen, sondern auch Kompatibilität, Wärmemanagement und Ladeverhalten über lange Distanzen und unterschiedliche Lade-Infrastrukturen hinweg analysieren.  

Die Route führt vom Mercedes-Werk in Wörth am Rhein über die Niederlande, Belgien und Dänemark bis ins südschwedische Linköping, wobei sowohl öffentliche als auch private MCS-Ladestationen angefahren werden sollen. So soll geprüft werden, wie gut die Fahrzeuge mit verschiedenen Lade-Anbietern interagieren und wie sich das System im internationalen Einsatz bewährt.  

Eine Person steckt ein HUBER+SUHNER-Ladekabel in einen E-Lkw, grünes Licht zeigt den Ladevorgang an.
(c) Daimler Truck

Praxisrelevante Erkenntnisse statt Laborversuch 

Mercedes-Benz Trucks nutzt für den Test Entwicklungsingenieure, die während der Fahrt Daten zum Ladeverlauf, durchschnittlicher Leistung und Infrastruktur-Performance sammeln. Ein zentraler Punkt ist das Thermal- und Energiemanagement der großen Lkw-Batterien, denn sehr hohe Ladeströme stellen sowohl die Hardware als auch die Kühlung vor Herausforderungen, die unter realen Bedingungen erprobt werden sollen.  

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