Autonomer Elektrobus von Imagry steht auf einem Parkplatz.Autonomer Elektrobus von Imagry steht auf einem Parkplatz.Autonomer Elektrobus von Imagry steht auf einem Parkplatz.Autonomer Elektrobus von Imagry steht auf einem Parkplatz.Autonomer Elektrobus von Imagry steht auf einem Parkplatz.Autonomer Elektrobus von Imagry steht auf einem Parkplatz.Autonomer Elektrobus von Imagry steht auf einem Parkplatz.Autonomer Elektrobus von Imagry steht auf einem Parkplatz.

Imagry und UNVI entwickeln autonomen Elektrobus für den ÖPNV

Bild: (c) Imagry

News
Beitrag vom 12. August 2026

Der Anbieter autonomer Fahrtechnologien Imagry und der spanische Bushersteller UNVI haben eine strategische Partnerschaft für die Entwicklung vollständig integrierter autonomer Elektrobusse vereinbart. Dafür wird die KI-basierte Fahrtechnologie von Imagry in elektrische Busse der Fahrzeugklasse M3 von UNVI integriert. Das erste gemeinsam entwickelte Fahrzeug soll bereits im dritten Quartal 2026 in Deutschland zum Einsatz kommen.

Der Anbieter autonomer Fahrtechnologien Imagry und der spanische Bushersteller UNVI haben eine strategische Partnerschaft für die Entwicklung vollständig integrierter autonomer Elektrobusse vereinbart. Dafür wird die KI-basierte Fahrtechnologie von Imagry in elektrische Busse der Fahrzeugklasse M3 von UNVI integriert. Das erste gemeinsam entwickelte Fahrzeug soll bereits im dritten Quartal 2026 in Deutschland zum Einsatz kommen.

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Beitrag vom 12. August 2026

Erster autonomer Elektrobus für Deutschland

Bei dem ersten Fahrzeug handelt es sich um einen 10,3 Meter langen Elektrobus, der für den fahrerlosen Betrieb ausgelegt ist. Nach Angaben der Unternehmen wurde die Integration der autonomen Fahrtechnologie innerhalb von weniger als drei Monaten abgeschlossen.

Das Modell ist für die europäische Whole Vehicle Type Approval (WVTA) nach GSR2 vorzertifiziert. Neben dem klassischen öffentlichen Personennahverkehr sehen die Unternehmen Einsatzmöglichkeiten beispielsweise auf Flughäfen, Universitätsgeländen oder in medizinischen Einrichtungen.

UBSI übernimmt innerhalb der Kooperation die Fahrzeugintegration, Beschaffung, Leasing- und Lifecycle-Unterstützung. Dazu gehören auch Aufgaben rund um Homologation, regulatorische Anforderungen und die technische Vorbereitung für den Flottenbetrieb.

Autonomes Fahren ohne hochauflösende Karten

Eine Besonderheit der Technologie von Imagry ist der Verzicht auf hochauflösende HD-Karten. Stattdessen basiert das System auf künstlicher Intelligenz und kombiniert Funktionen für Umgebungserkennung, Bewegungsplanung und Fahrzeugsteuerung.

Dadurch soll der autonome Betrieb weitgehend unabhängig vom jeweiligen Einsatzort möglich sein. Nach Angaben von Imagry lässt sich das System dadurch vergleichsweise schnell auf neue Strecken und Einsatzgebiete übertragen und skalieren.

Imagry entwickelt seit 2018 KI-basierte Lösungen für autonomes Fahren. Die Technologie wurde nach Unternehmensangaben bereits mit autonomen Fahrzeugen auf öffentlichen Straßen in den USA, Deutschland, Japan und Israel erprobt. Sie wird sowohl für Level-3-Anwendungen in Pkw als auch für Level-4-Systeme in schweren Elektrobussen eingesetzt.

Autonome Busse sollen Fahrermangel entgegenwirken

Mit der Kooperation reagieren die Unternehmen auch auf den zunehmenden Mangel an professionellen Busfahrern. Nach ihren Angaben fehlen weltweit derzeit schätzungsweise rund 20 Prozent der benötigten Fahrer, wobei sich die Lücke jährlich weiter vergrößert.

Autonome Busse könnten Verkehrsunternehmen ermöglichen, Betriebszeiten auszuweiten, Taktfrequenzen zu erhöhen und zusätzliche Gebiete zu erschließen, ohne dafür im gleichen Umfang zusätzliche Fahrer zu benötigen.

UNVI sieht die Zusammenarbeit zudem nicht auf das zunächst vorgestellte Fahrzeug beschränkt. Die Technologie von Imagry soll perspektivisch auch mit weiteren Aufbauvarianten des Herstellers kombiniert werden können.

Einsatz ab dem dritten Quartal 2026

Das erste gemeinsam entwickelte Fahrzeug befindet sich bereits auf dem Weg zu einem Projekt in Deutschland. Der Einsatz ist für das dritte Quartal 2026 vorgesehen. Details zum konkreten Standort oder zum Betreiber des deutschen Projekts nennen die Unternehmen bislang nicht.

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