IAA TRANSPORTATION 2022 eröffnet

Auftakt in eine neue Ära

Vorhang auf für ein neues Kapitel in der Geschichte der IAA TRANSPORTATION. Noch bis zum Sonntag, den 25. September präsentieren dort mehr als 1.400 Unternehmen aus 42 Nationen spannende und zukunftsweisende Innovationen aus den Bereichen Transport und Logistik auf dem Messegelände der Deutschen Messe in Hannover.

Jede Menge neue Formate und eine Vielzahl neuer Aussteller verleihen der runderneuerten IAA TRANSPORTATION in diesem Jahr ein neues Gesicht. Das Motto "People and goods on the move" führt zudem erstmals Unternehmen aus allen Bereichen der Transport- und Logistikbranche unter einem Dach zusammen, um gemeinsam die Zukunft der Branche zu gestalten. Diese Neuausrichtung stößt auch beim Publikum auf große Resonanz.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil jedenfalls machte deutlich, dass er dem neuen Konzept einiges abgewinnen kann. In seiner Rede im Rahmen der Eröffnungszeremonie bescheinigte er dem VDA, die schwierigen Pandemiejahre, die große Branchentreffen wie die IAA zwischenzeitlich unmöglich machten, sinnvoll genutzt zu haben. "Die IAA Nutzfahrzeuge wächst mit der IAA TRANSPORTATION über sich selbst hinaus", ist Weil überzeugt. Besonders begrüßte er den neuen branchenumfassenden Charakter der Veranstaltung, durch den nun auch Tech-Unternehmen, Zulieferer und Personenbeförderer stärker in den Fokus rückten als je zuvor.

Die Firmen selbst ermutigte er unterdessen dazu, den eingeschlagenen Weg in Richtung Antriebswende und Nachhaltigkeit fortzusetzen, und zwar nicht nur zugunsten des Klimaschutzes, sondern auch mit Blick auf die großen politischen und ökonomischen Herausforderungen dieser Zeit, die die Preise für fossile Energien in die Höhe schnellen lassen. "Ab jetzt ist der Einsatz von erneuerbaren Energien eben auch hochgradig wirtschaftlich – in der Produktion und auch für die Kunden", sagte Weil. Zugleich mahnte er, Politik und Wirtschaft müssten hellwach sein, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie im internationalen Wettbewerb zu erhalten.

In dieselbe Kerbe schlug Gastgeberin und VDA-Präsidentin Hildegard Müller. Auch sie verwies auf das herausfordernde Umfeld, in dem die Unternehmen derzeit wirtschafteten und forderte: "Wir müssen runter mit den Energiekosten." Andernfalls drohe aufgrund ausbleibender Investitionen der Unternehmen eine Deindustrialiserung Deutschlands.

Mit Blick auf die Logistik- und Transportbranche erwartet die VDA-Präsidentin vor allem gesteigertes Engagement und Tempo beim Ausbau der Ladeinfrastruktur für batterieelektrische und wasserstoffbetriebene Fahrzeuge, um den Wandel in der Branche weiter entschlossen vorantreiben zu können. Die Unternehmen schritten bereits mit gutem Beispiel voran und gingen häufig in Vorleistung.

Mit der IAA TRANSPORTATION zeige die Nutzfahrzeug-Branche eindrucksvoll, "dass die Logistik und der Transport der Zukunft ganz einheitlich zusammengedacht werden". Die vielen nationalen und internationalen Aussteller seien überzeugt von der erfolgreichen Zukunft der Branche und darüber hinaus ungebrochen innovativ. Für Hildegard Müller ist deshalb klar: "Es ist nicht nur eine IAA TRANSPORTATION, sondern eigentlich auch eine IAA Transformation."