







IAA Media Summit 2026
Aussteller geben Ausblick auf Themen und Innovationen der IAA TRANSPORTATION 2026
Die Vorfreude auf die IAA TRANSPORTATION 2026 wächst: Rund drei Monate vor dem Start der weltweit führenden Plattform für Transport, Logistik und Nutzfahrzeuge kamen beim IAA Media Summit in Frankfurt internationale Medienvertreter sowie führende Branchenvertreter zusammen. In Keynotes, Diskussionsrunden und einer Erlebnis- und Networking-Tour gaben führende Unternehmen der Nutzfahrzeugindustrie exklusive Einblicke in ihre neuesten Entwicklungen und einen Ausblick auf die wichtigsten Innovationen und Themen der diesjährigen Veranstaltung – von alternative Antrieben, vernetzten und autonomen Fahrzeugen, Software-defined Vehicles, KI-gestützten Logistiklösungen sowie dem Ausbau der Lade- und Wasserstoffinfrastruktur. Dabei wurde klar: Die Technologie für die Transformation des Transportsektors ist da, aber es braucht Tempo bei Infrastruktur und politischen Rahmenbedingungen
Die Vorfreude auf die IAA TRANSPORTATION 2026 wächst: Rund drei Monate vor dem Start der weltweit führenden Plattform für Transport, Logistik und Nutzfahrzeuge kamen beim IAA Media Summit in Frankfurt internationale Medienvertreter sowie führende Branchenvertreter zusammen. In Keynotes, Diskussionsrunden und einer Erlebnis- und Networking-Tour gaben führende Unternehmen der Nutzfahrzeugindustrie exklusive Einblicke in ihre neuesten Entwicklungen und einen Ausblick auf die wichtigsten Innovationen und Themen der diesjährigen Veranstaltung – von alternative Antrieben, vernetzten und autonomen Fahrzeugen, Software-defined Vehicles, KI-gestützten Logistiklösungen sowie dem Ausbau der Lade- und Wasserstoffinfrastruktur. Dabei wurde klar: Die Technologie für die Transformation des Transportsektors ist da, aber es braucht Tempo bei Infrastruktur und politischen Rahmenbedingungen
- Kick-off-Abend: Transformation braucht Tempo, Technologie und politische Rahmenbedingungen
- Zweiter Veranstaltungstag startete mit Keynote von VDA-Präsidentin Hildegard Müller
- Mercedes-Benz Trucks: Fortschritt über die gesamte Antriebsbandbreite
- AUMOVIO und Aurora: Der Weg zum autonomen Gütertransport
- Schmitz Cargobull: Vernetzte Trailer und intelligente Kühltechnik
- MAN Truck & Bus: Breites Portfolio für jede Anwendung
- Kia: PBV-Strategie und flexible Mobilitätslösungen
- Renault Trucks: Die passende Technologie für jede Transportaufgabe
- Masterclass und Infos zur IAA TRANSPORTATION
- Innovationen hautnah erleben: Die Media & Mingle Experience Tour
Transformation braucht Tempo, Technologie und politische Rahmenbedingungen

Den Auftakt des Media Summits bildete am Vorabend eine hochkarätig besetzte Diskussionsrunde mit Karin Rådström, CEO der Daimler Truck Holding AG, Alexander Vlaskamp, CEO von MAN Truck & Bus, Dr. Roger Busch, Corporate Executive Vice President Sales & Engineering bei MAHLE, Hildegard Müller, Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA) sowie Moderator Simon Schütz, Leiter der Abteilung “Kommunikation, Events und Marketing” beim VDA.
Im Mittelpunkt der Diskussion standen die Herausforderungen und Chancen der Transformation des Straßengüterverkehrs. Die Teilnehmer waren sich einig, dass die Technologie für den klimaneutralen Transport heute in vielen Bereichen bereits verfügbar ist. Gleichzeitig wurde deutlich, dass der Erfolg der Transformation maßgeblich vom Tempo beim Ausbau der Lade- und Wasserstoffinfrastruktur sowie von verlässlichen politischen Rahmenbedingungen abhängt. Die Teilnehmer betonten die zentrale Rolle emissionsfreier Antriebe für die Zukunft des Straßengüterverkehrs und verwiesen auf die zunehmende Marktreife batterieelektrischer Lösungen. Sie hoben, dass die Nutzfahrzeugindustrie inzwischen für nahezu jede Anwendung emissionsfreie Fahrzeuge anbieten könne. Dazu zeigten sie auf, wie moderne Komponenten- und Antriebstechnologien dazu beitragen, Effizienz und Nachhaltigkeit weiter zu steigern. Und es wurde die Bedeutung von Wettbewerbsfähigkeit, Investitionssicherheit und technologieoffenen politischen Rahmenbedingungen diskutiert.


Zum Auftakt des zweiten Veranstaltungstages ordnete VDA-Präsidentin Hildegard Müller die aktuelle Marktlage aus wirtschaftlicher Perspektive ein. Sie erklärte: „Die Nutzfahrzeugbranche befindet sich in einer tiefgreifenden Transformationsphase, die große Anstrengungen von Herstellern, Zulieferern, Entwicklungsdienstleistern sowie Anhänger- und Aufbautenherstellern abverlangt. Und es ist beeindruckend, wie unsere Industrie in dieser angespannten Phase liefert, wie gerade die Nutzfahrzeugbranche Deutschland und Europa jeden Tag am Laufen hält. Auch auf der IAA TRANSPORTATION werden unsere Unternehmen mit klimaneutralen und digitalen Produkten zeigen, wie wir die Transformation gestalten und Verantwortung übernehmen. Oder um es mit dem Motto der kommenden IAA TRANSPORTATION 2026 zu sagen: 'We deliver'."
Entscheidend für den Erfolg der Innovationen, dafür, dass diese Produkte auch auf den Straßen unterwegs sein werden, sind und bleiben die politischen Rahmenbedingungen: „Oft ersticken Innovationen in einer Flut aus Überregulierung und unzureichenden Rahmenbedingungen. Dabei gibt es großes Potenzial im Schwerlastverkehr: Knapp 30 Prozent der CO₂-Emissionen auf Europas Straßen werden durch den Schwerlastverkehr verursacht. Deshalb brauchen wir eine frühzeitige Überprüfung der CO₂-Regulierung für schwere Nutzfahrzeuge. Im Fokus stehen dabei vor allem mehr Flexibilität bei den Zielpfaden und ein deutlich schnellerer Ausbau der Lade- und H₂-Tankinfrastruktur. Klimaschutz, Wettbewerbsfähigkeit und Investitionssicherheit müssen zusammengedacht werden. Nur so kann die Transformation erfolgreich gelingen“, so Müller weiter.

Fortschritt über die gesamte Antriebsbandbreite

Anschließend präsentierte Achim Puchert, CEO von Mercedes-Benz Trucks, die Strategie des Herstellers für die kommenden Jahre. Im Fokus stand dabei ein technologieoffener Ansatz, der batterieelektrische, wasserstoffbasierte und hocheffiziente konventionelle Antriebe miteinander verbindet.
Zu den wichtigsten Neuheiten gehört der neue eActros Lowliner, der speziell für Volumentransporte entwickelt wurde und das batterieelektrische Fernverkehrsportfolio erweitert. Darüber hinaus kündigte Mercedes-Benz Trucks an, ab Ende 2026 die ersten 100 Fahrzeuge des NextGenH2 Trucks mit Brennstoffzellenantrieb in den Kundeneinsatz zu bringen.
Gleichzeitig verwies Puchert auf die Erfolge des eActros 600, der sich zunehmend als Referenzmodell für den batterieelektrischen Fernverkehr etabliert. Hier kündigte das Unternehmen eine Kooperation mit dem Influencer Tobias Wagner alias Elektrotucker an, der auf der IAA TRANSPORTATION eine Weltumrundung mit dem eActros600 starten will Ergänzt wird das Portfolio durch neue Sicherheits- und Assistenzsysteme sowie weitere Effizienzsteigerungen bei konventionellen Antrieben.

Der Weg zum autonomen Gütertransport

Dr. Andree Hohm, Director des Aurora-Programms bei AUMOVIO, gab Einblicke in die Entwicklung autonomer Lkw-Lösungen. Gemeinsam mit dem US-Unternehmen Aurora arbeitet AUMOVIO an der Industrialisierung hochautomatisierter und perspektivisch fahrerloser Nutzfahrzeuge.
Im Mittelpunkt der Präsentation standen die Potenziale autonomer Transporte zur Bewältigung des Fahrermangels, zur Erhöhung der Fahrzeugauslastung und zur Senkung der Betriebskosten. Die vorgestellte Partnerschaft umfasst sowohl die Entwicklung der Sensorik als auch den Aufbau eines skalierbaren Hardware- und Service-Ökosystems für autonome Lkw.
Die Vision: Fahrerlose Hub-to-Hub-Transporte sollen bereits ab 2027 schrittweise skaliert werden und einen wichtigen Beitrag zur Effizienzsteigerung im Güterverkehr leisten.

Vernetzte Trailer und intelligente Kühltechnik

Andreas Schmitz, CEO von Schmitz Cargobull, stellte innovative Trailer- und Kühllösungen für den globalen Transportmarkt vor. Im Fokus standen intelligente Telematiksysteme, datengetriebene Logistiklösungen sowie neue Kühltechnologien für den temperaturgeführten Transport.
Mit mehr als 175.000 aktiven Telematikeinheiten verfolgt das Unternehmen das Ziel, Logistikprozesse transparenter und effizienter zu gestalten. Gleichzeitig präsentierte Schmitz Cargobull neue Kühlaggregate, die sowohl für elektrische als auch für dieselbetriebene Fahrzeuge geeignet sind und dadurch maximale Flexibilität für gemischte Flotten bieten.
Besonderes Interesse weckte zudem das Konzept des „City Trailers“, das speziell für urbane Lieferverkehre entwickelt wurde und höhere Nutzlasten bei gleichzeitig verbesserter Manövrierfähigkeit ermöglicht.

Breites Portfolio für jede Anwendung

Friedrich Baumann, Chief Sales Officer von MAN Truck & Bus, präsentierte die Strategie des Unternehmens als Vollsortimenter für konventionelle und elektrische Nutzfahrzeuge.
MAN verfügt inzwischen über ein elektrisches Portfolio vom eTGL über den eTGM und eTGS bis hin zum eTGX und deckt damit Anwendungen von 12 bis 50 Tonnen ab. Gleichzeitig bleibt der neue D30-PowerLion-Dieselmotor ein wichtiger Baustein für Anwendungen, bei denen emissionsfreie Lösungen derzeit noch an Grenzen stoßen.
Darüber hinaus stellte Baumann neue Schwerlastfahrzeuge für Transporte bis 250 Tonnen Gesamtgewicht vor und betonte die Bedeutung von Beratungsleistungen, Ladeinfrastrukturpartnerschaften und ganzheitlichen Flottenlösungen. Auf der IAA TRANSPORTATION 2026 wird MAN unter anderem den neuen TGX präsentieren.

PBV-Strategie und flexible Mobilitätslösungen

Mit seinem Auftritt auf dem IAA Media Summit gab Erhan Eren, Director of Plattform of Beyond Vehicle (PBV) bei Kia Europe, einen Ausblick auf die Rolle seiner Platform-Beyond-Vehicle-Strategie (PBV) im Nutzfahrzeugbereich Diese breite Palette flexibler Karosserievarianten, mit der Kia auf der IAA TRANSPORTATION die Anpassungsfähigkeit der Plattform für verschiedenste geschäftliche Anwendungen demonstrieren will, beinhaltet die Hochdach- und Kurzversion des Transporters PV5 Cargo (L2H2 bzw. L1H1), das Fahrgestell mit Fahrerhaus PV5 Chassis Cab, den Minibus PV5 Passenger mit sieben Sitzen, den rollstuhlgerechten PV5 WAV (Wheelchair Accessible Vehicle) und einen PV5 Foodtruck.. Kia verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz aus Fahrzeug, Software und Ökosystem. Die PBV-Plattform soll Unternehmen die Möglichkeit geben, maßgeschneiderte Mobilitätslösungen für unterschiedliche Branchen und Anwendungen zu entwickeln.

Die passende Technologie für jede Transportaufgabe

Mit seinem Auftritt auf dem IAA Media Summit gab Erhan Eren, Director of Plattform of Beyond Vehicle (PBV) bei Kia Europe, einen Ausblick auf die Rolle seiner Platform-Beyond-Vehicle-Strategie (PBV) im Nutzfahrzeugbereich Diese breite Palette flexibler Karosserievarianten, mit der Kia auf der IAA TRANSPORTATION die Anpassungsfähigkeit der Plattform für verschiedenste geschäftliche Anwendungen demonstrieren will, beinhaltet die Hochdach- und Kurzversion des Transporters PV5 Cargo (L2H2 bzw. L1H1), das Fahrgestell mit Fahrerhaus PV5 Chassis Cab, den Minibus PV5 Passenger mit sieben Sitzen, den rollstuhlgerechten PV5 WAV (Wheelchair Accessible Vehicle) und einen PV5 Foodtruck.. Kia verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz aus Fahrzeug, Software und Ökosystem. Die PBV-Plattform soll Unternehmen die Möglichkeit geben, maßgeschneiderte Mobilitätslösungen für unterschiedliche Branchen und Anwendungen zu entwickeln.

Im Rahmen einer Masterclass präsentierte zudem Dr. Manuel Kallweit, Leiter der Abteilung “Economic Intelligence & Volkswirtschaft” beim VDA, aktuelle Marktanalysenn auf den internationalen Nutzfahrzeugmärkten. Jan Heckmann, Leiter der Abteilung “IAA” beim VDA gab einen kleinen Einblick in die wichtigsten Zahlen zur IAA TRANSPORTATION 2026. So ist der Andrang an Ausstellern groß: Bereits jetzt sind fast alle genutzten Hallen ausgebucht. Über 70 Prozent der Aussteller sind international, 26 Prozent sind als Newcomer zum ersten Mal dabei.

Die Media & Mingle Experience Tour
Den Abschluss des IAA Media Summits bildete die „Media & Mingle Experience Tour“. Internationale Journalistinnen und Journalisten erhielten dabei die Gelegenheit, ausgewählte Innovationen von AUMOVIO, Daimler Truck, KIA, MAN Truck & Bus und Renault Trucks hautnah zu erleben. Vorgestellt wurden unter anderem die Sattelzugmaschine Peterbilt 579 von AUMOVIO und das PV5 Chassis Cab mit Pritsche und Plane/Spriegel von KIA. In beeindruckender Kulisse bot sich zudem Raum für intensiven Austausch und gezieltes Networking.
Die IAA TRANSPORTATION findet vom 15. bis 20. September 2026 in Hannover statt.