So war der zweite Tag der IAA TRANSPORTATION 2026 am Mittwoch, 16. September
Am Mittwoch, dem 16. September, ging die IAA TRANSPORTATION 2026 in ihren zweiten Tag. Auf den drei Bühnen der IAA Conference standen Software, künstliche Intelligenz, Elektrifizierung und nachhaltige Antriebe im Mittelpunkt. Ein besonderer Höhepunkt war der Startup Day mit Preisverleihungen, Diskussionen und einer Startup-Party. Dazu kommen Fachveranstaltungen wie der IAA China Day. Dazu gibt es wieder diverse Test Drives, Networking Tours und Live-Demonstrationen zum Megawattladen zu erleben.
So war der zweite Tag der IAA TRANSPORTATION 2026 am Mittwoch, 16. September
Am Mittwoch, dem 16. September, ging die IAA TRANSPORTATION 2026 in ihren zweiten Tag. Auf den drei Bühnen der IAA Conference standen Software, künstliche Intelligenz, Elektrifizierung und nachhaltige Antriebe im Mittelpunkt. Ein besonderer Höhepunkt war der Startup Day mit Preisverleihungen, Diskussionen und einer Startup-Party. Dazu kommen Fachveranstaltungen wie der IAA China Day. Dazu gibt es wieder diverse Test Drives, Networking Tours und Live-Demonstrationen zum Megawattladen zu erleben.
Software und KI auf der Main Stage
Der Tag startete auf der Main Stage mit einer Keynote von Prof. Dr. Peter Laier, CEO von FORVIA HELLA. Er zeigte, wie Elektrifizierung, automatisiertes Fahren, softwaredefinierte Fahrzeugarchitekturen, Fahrerkomfort und Sicherheit die Fahrzeugelektronik verändern.
Wie vernetzte Lkw, Standortdaten und künstliche Intelligenz zu effizienteren Logistikprozessen beitragen können, erläuterten WirelessCar und HERE Technologies. Im Anschluss zeigte Bosch, wie die Verbindung intelligenter Software mit effizienten Antriebssträngen dazu beitragen kann, Gesamtbetriebskosten zu senken und die Verfügbarkeit von Flotten zu verbessern.
Danach diskutierten Vertreter von BCG, Google Cloud, Schmitz Cargobull, IG Metall und MAN Truck & Bus darüber, wie aus ersten KI-Pilotprojekten messbarer geschäftlicher Nutzen entstehen kann. Dabei ging es um Anwendungen in Forschung und Entwicklung, Produktion, Vertrieb, Kundenservice und Betrieb sowie um die Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf Arbeitsplätze und Qualifikationen.
Am Nachmittag rückten Wettbewerbsfähigkeit, Infrastruktur und die Antriebe der Zukunft in den Fokus. Deloitte und die International Organization of Motor Vehicle Manufacturers (OICA) beleuchteten, wie sich das Geschäftsmodell der Lkw-Industrie durch Elektrifizierung, Software, volatile Energiemärkte und neue Wettbewerber verändert. Die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur gab anschließend Einblicke in den Aufbau eines leistungsfähigen Ladenetzes für schwere Nutzfahrzeuge.
Weitere Diskussionsrunden beschäftigten sich mit der Rolle von Verladern beim Hochlauf emissionsfreier Lkw, der Zukunft der Lkw-Produktion in Deutschland sowie den Auswirkungen schwankender Energiepreise auf das Antriebsportfolio bis 2035. Zum Abschluss des Tages ging es auf der Main Stage um die Perspektiven von Wasserstoff-Lkw im Fernverkehr und die Rolle von Bio-LNG im künftigen Antriebsmix.
Elektrifizierung und autonomes Fahren auf der Industry Stage
Die Industry Stage in Halle 13 startete mit einem McKinsey Morning Talk zur Brennstoffzellentechnologie. Danach diskutierten Milence, Kaufland und Einride, wie elektrischer Straßengüterverkehr im europäischen Maßstab Realität werden kann. Im Mittelpunkt stehen der tägliche Flottenbetrieb, die Wirtschaftlichkeit elektrischer Lkw und der Aufbau eines verlässlichen Ladenetzes entlang wichtiger Verkehrskorridore.
Wie Logistikunternehmen ihre Depot- und Ladeinfrastruktur langfristig planen können, ist Thema einer weiteren Session. Weitere Sessions beschäftigen sich mit digitalen Fahrzeugtechnologien, vernetzten Trailern sowie der Frage, wie künstliche Intelligenz die Nutzfahrzeugindustrie verändern wird.
Zum Abschluss zeigte Breathe Battery Technologies, wie niedrigere Batteriekosten, eine längere Lebensdauer und intelligente Batteriesoftware den Herstellern von Elektro-Lkw Vorteile bei den Gesamtbetriebskosten verschaffen können.
Startup Day auf der prototype.club Stage
Der Mittwoch stand zugleich im Zeichen des Startup Day. Auf der prototype.club Stage in Halle 12 trafen junge Technologieunternehmen, etablierte Industrieunternehmen, Investoren und Forschungseinrichtungen aufeinander.
Das Programm beginnt mit der Vorstellung des Truck Service Innovation Hub, einer europäischen Kooperationsplattform für die Zukunft der Nutzfahrzeug-Services. MAN Truck & Bus, Manex AI und der prototype.club zeigen anschließend, wie Open Innovation die klassische Forschung und Entwicklung ergänzen kann. Weitere Sessions beschäftigen sich mit der Erprobung neuer Lösungen für kritische Infrastrukturen, den Chancen der Quantentechnologie und der Entwicklung skalierbarer Geschäftsmodelle.
Electreon, DENSO, die FAU Erlangen-Nürnberg und Daimler Truck diskutierten darüber, wie sich das Laden gewerblicher Flotten in großem Maßstab umsetzen lässt. Toll Collect präsentierte danach die neue Maut-App TollNow in einer Live-Demonstration.
Am Nachmittag folgten gleich zwei Preisverleihungen: Dabei würdigte der erstmals verliehene Open Innovation Award erfolgreiche Kooperationen zwischen etablierten Unternehmen und Startups. Um 16:00 Uhr zeichnete der IAA Startup Award powered by Plug and Play zudem besonders innovative junge Unternehmen und ihre Lösungen für Transport und Logistik aus.
Eine hochkarätig besetzte Diskussionsrunde mit Volvo Group Venture Capital, Allison Transmission, MAN Truck & Bus und Hyperdrives beleuchtete anschließend, was bei der Zusammenarbeit zwischen Start-ups und Großunternehmen funktioniert und wo weiterhin Hürden bestehen. Danach klang der Startup Day bei der offenen Startup-Party mit Rethink Ventures aus.
Internationale Zusammenarbeit und sichere KI
Auch der internationale Austausch spielte am zweiten Tag eine zentrale Rolle. Beim IAA China Day kamen Vertreterinnen und Vertreter der chinesischen und deutschen Nutzfahrzeugindustrie, Wissenschaft und Politik zusammen. Im Fokus standen neue Energien, intelligente Technologien und die weitere Zusammenarbeit in den Bereichen Transport, Logistik und Personenmobilität.
Zudem zeigte das Forschungsprojekt Safe AI Engineering im Convention Center, wie KI-Funktionen sicher in automatisierte Fahrfunktionen integriert werden können. Vorträge, aktuelle Forschungsergebnisse sowie eine Ausstellungs- und Demo-Area gaben Einblicke in Methoden und Standards für den sicheren Einsatz künstlicher Intelligenz.
Weitere Fachveranstaltungen
Dazu fanden weitere Fachveranstaltungen statt. Bei der Fachveranstaltung TRANSFRIGOROUTE gaben Experten einen umfassenden Einblick in die Herausforderungen und Lösungsansätze für emissionsfreie und effiziente Kühltransporte. Bei der Veranstaltung „Safe AI Engineering Midterm“ wurde über den sicheren Einsatz von KI im automatisierten Fahren gesprochen.

