Transport und Logistik

Fünf Herausforderungen der Transport- und Logistikbranche zur Weihnachtszeit

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Beitrag vom 20. Dezember 2023

Weihnachtszeit ist Logistikzeit. Während allgemein vorweihnachtliche Besinnlichkeit einkehrt, warten auf die Transport- und Logistikunternehmen die geschäftigsten Wochen des Jahres Wir nennen 5 Herausforderungen, mit der sich die Transport- und Logistikbranche in der Weihnachtszeit auseinandersetzen muss:   

Weihnachtszeit ist Logistikzeit. Während allgemein vorweihnachtliche Besinnlichkeit einkehrt, warten auf die Transport- und Logistikunternehmen die geschäftigsten Wochen des Jahres Wir nennen 5 Herausforderungen, mit der sich die Transport- und Logistikbranche in der Weihnachtszeit auseinandersetzen muss:   

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Beitrag vom 20. Dezember 2023

Erhöhte Nachfrage und Lieferdruck meistern  

In Deutschland steigt die Nachfrage nach Waren während der Weihnachtszeit signifikant an, denn das Weihnachtsgeschäft in November und Dezember ist für viele Handelsunternehmen die umsatzstärkste Phase des Jahres.  So prognostiziert der Handelsverband Deutschland (HDE) den Umsatz im deutschen Einzelhandel während der Weihnachtszeit in diesem Jahr auf 120,8 Milliarden Euro. Der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) rechnet im November und Dezember 2023 gar mit rund 715 Millionen transportierten Sendungen, davon 400 Millionen Sendungen an Privathaushalte. In der Weihnachtszeit werden dadurch an einem durchschnittlichen Zustelltag rund 14,5 Mio. Sendungen und zu Spitzenzeiten rechnerisch bis zu 20 Mio. Sendungen an einem einzigen Tag in den Netzen der Paketdienstleister befördert, davon rund acht Millionen Sendungen täglich an Privathaushalte. Das setzt Logistikunternehmen unter Druck, um Lieferungen schnell und pünktlich abzuwickeln, was eine intensive Planung und Ressourcenkalkulation erfordert.   

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Personalmangel bekämpfen  

Die Personalgewinnung, insbesondere in Zeiten des Fachkräftemangels, bleibt dabei in der Transport- und Logistikbranche eine der wichtigsten Herausforderungen. So gibt es in Deutschland derzeit rund 565.000 berufstätige LKW-Fahrer und Fahrerinnen, jedoch fehlen nach Angaben des Bundesverband Güterverkehr Logistik und Entsorgung im Jahr 2023 deutschlandweit nahezu 100.000 weitere Fahrer und Fahrerinnen. Das wird vor allem an den Weihnachtsfeiertagen zum Problem, denn mit dem erhöhten Warenaufkommen steigt auch der Bedarf an Arbeitskräften in der Transport- und Logistikbranche. Logistikunternehmen stellen in Deutschland deshalb oft tausende saisonale Arbeitskräfte ein, um dem erhöhten Arbeitsaufkommen gerecht zu werden. So arbeiten nach einer Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) aus dem Jahr 2022 im Handel und Verkehr rund 45 Prozent bzw. 33 Prozent an den Weihnachtsfeiertagen und rund um den Jahreswechsel. Fast jeder fünfte LKW-Fahrer an Weihnachten ist dabei nicht zu Hause, sondern auf der Straße unterwegs. In diesem Jahr rechnet der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) damit, dass KEP-Unternehmen (Kurier-, Express- und Paketdienstleister) mit bis zu 15.000 zusätzlichen Arbeitskräften und bis zu 10.000 zusätzlichen Fahrzeugen planen, damit die Pakete rechtzeitig und sicher ankommen.   

Personalmangel bekämpfen  

Die Personalgewinnung, insbesondere in Zeiten des Fachkräftemangels, bleibt dabei in der Transport- und Logistikbranche eine der wichtigsten Herausforderungen. So gibt es in Deutschland derzeit rund 565.000 berufstätige LKW-Fahrer und Fahrerinnen, jedoch fehlen nach Angaben des Bundesverband Güterverkehr Logistik und Entsorgung im Jahr 2023 deutschlandweit nahezu 100.000 weitere Fahrer und Fahrerinnen. Das wird vor allem an den Weihnachtsfeiertagen zum Problem, denn mit dem erhöhten Warenaufkommen steigt auch der Bedarf an Arbeitskräften in der Transport- und Logistikbranche. Logistikunternehmen stellen in Deutschland deshalb oft tausende saisonale Arbeitskräfte ein, um dem erhöhten Arbeitsaufkommen gerecht zu werden. So arbeiten nach einer Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) aus dem Jahr 2022 im Handel und Verkehr rund 45 Prozent bzw. 33 Prozent an den Weihnachtsfeiertagen und rund um den Jahreswechsel. Fast jeder fünfte LKW-Fahrer an Weihnachten ist dabei nicht zu Hause, sondern auf der Straße unterwegs. In diesem Jahr rechnet der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) damit, dass KEP-Unternehmen (Kurier-, Express- und Paketdienstleister) mit bis zu 15.000 zusätzlichen Arbeitskräften und bis zu 10.000 zusätzlichen Fahrzeugen planen, damit die Pakete rechtzeitig und sicher ankommen.   

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Auf extreme Wetterereignisse vorbereiten  

Damit die Pakete rechtzeitig und sicher ankommen, bedarf es aber nicht nur genug Arbeitskräfte und Fahrzeuge, sondern auch eine entsprechende Vorbereitung. So können vor allem in der Winterzeit extreme Wetterereignisse wie Regen, Nässe oder Schnee den Verkehr stören und Eisenbahnschienen, Straßen, Häfen, Piers, Brücken und andere Transportinfrastrukturen beschädigen, was wiederum zur Beeinträchtigung von Lieferketten führt. Logistik- und Transportunternehmen greifen deshalb auf fortschrittliche Wettervorhersagemodelle zurück, um potenzielle Störungen vorherzusehen. Um auf unerwartete Wetterereignisse reagieren zu können, helfen hier zudem Technologien wie GPS-Tracking und automatisierte Routenplanungssysteme. Um den widrigen Wetterbedingungen standhalten können, ist für viele Unternehmen zudem eine akribische Fahrzeugwartung in den Wintermonaten essenziell.  

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Lieferfristen einhalten  

Doch nicht nur das Wetter, sondern auch ein erhöhtes Verkehrsaufkommen erschwert den Transport- und Logistikunternehmen die Arbeit. Vor allem die Zustellung von Paketen auf der "letzten Meile" werden dadurch erschwert. Die Folgen sind Verzögerungen bei der Zustellung, der Einhaltung von Lieferfristen sowie höheren Betriebskosten für Logistikunternehmen, insbesondere in Bezug auf Kraftstoffverbrauch und Arbeitsstunden.  Logistikunternehmen setzen deshalb auch hier auf flexible und dynamische Routenplanungen, um Verkehrsbehinderungen zu umgehen. Moderne GPS- und Verkehrsüberwachungssysteme helfen zudem, Verkehrsflüsse in Echtzeit zu überwachen und Routen entsprechend anzupassen. Auch der Einsatz von alternativen Liefermethoden, wie durch Lastenfahrräder oder Fußkurieren in städtischen Gebieten können hierbei helfen, um Verkehrsprobleme zu umgehen.  

Lieferfristen einhalten  

Doch nicht nur das Wetter, sondern auch ein erhöhtes Verkehrsaufkommen erschwert den Transport- und Logistikunternehmen die Arbeit. Vor allem die Zustellung von Paketen auf der "letzten Meile" werden dadurch erschwert. Die Folgen sind Verzögerungen bei der Zustellung, der Einhaltung von Lieferfristen sowie höheren Betriebskosten für Logistikunternehmen, insbesondere in Bezug auf Kraftstoffverbrauch und Arbeitsstunden.  Logistikunternehmen setzen deshalb auch hier auf flexible und dynamische Routenplanungen, um Verkehrsbehinderungen zu umgehen. Moderne GPS- und Verkehrsüberwachungssysteme helfen zudem, Verkehrsflüsse in Echtzeit zu überwachen und Routen entsprechend anzupassen. Auch der Einsatz von alternativen Liefermethoden, wie durch Lastenfahrräder oder Fußkurieren in städtischen Gebieten können hierbei helfen, um Verkehrsprobleme zu umgehen.  

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Lagerhaltung optimieren  

Mit dem signifikanten Anstieg der Nachfrage nach Waren, werden in der Weihnachtszeit auch Lagerkapazitäten stark beansprucht.  Saisonale Schwankungen erschweren die Vorhersage des genauen Bedarfs und führen zu unregelmäßigen Warenflüssen. Die Notwendigkeit, genügend Waren vorrätig zu haben, ohne Überbestände zu erzeugen, erfordert deshalb präzise Prognosen und effizientes Bestandsmanagement. Begrenzte Lagerkapazitäten können während der Hochsaison zu Engpässen führen, insbesondere wenn die Nachfrage die Erwartungen übersteigt. Unternehmen müssen dann temporäre Lagerlösungen einrichten oder bestehende Lagerkapazitäten erweitern, um der erhöhten Nachfrage gerecht zu werden. Unternehmen greifen dabei auf automatisierte Prozesse und verbesserte Lagerverwaltungssysteme zurück. Dabei nimmt auch die Just-in-time-Lieferung an Bedeutung zu, also die Methode, Waren nur dann zu liefern, wenn sie benötigt werden: Dazu werden fortschrittliche Datenanalyse-Tools und Prognosemodelle genutzt, um Nachfrageschwankungen besser vorherzusagen und die Lagerhaltung entsprechend anzupassen. Automatisierte Lagerhaltungssysteme helfen zudem die Effizienz zu steigern. Dazu können langfristige Vereinbarungen mit Lieferanten helfen, Kapazitätsengpässe zu vermeiden und eine kontinuierliche Versorgung sicherzustellen. 

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