Blauer Elektro-Lkw an einer Ladestation auf einem Parkplatz.Blauer Elektro-Lkw an einer Ladestation auf einem Parkplatz.Blauer Elektro-Lkw an einer Ladestation auf einem Parkplatz.Blauer Elektro-Lkw an einer Ladestation auf einem Parkplatz.Blauer Elektro-Lkw an einer Ladestation auf einem Parkplatz.Blauer Elektro-Lkw an einer Ladestation auf einem Parkplatz.Blauer Elektro-Lkw an einer Ladestation auf einem Parkplatz.Blauer Elektro-Lkw an einer Ladestation auf einem Parkplatz.

Fryte übernimmt Routen- und Ladeplanung für E-Lkw-Ladenetz dragonize

Bild: (c) dragonize

News
Beitrag vom 21. Oktober, 2026

Das kooperative E-Lkw-Ladenetz dragonize des deutschen Logistikdienstleisters TST Logistik erweitert sein Angebot um eine integrierte Routen- und Ladeplanung. Dafür arbeitet das im April 2026 gestartete Netzwerk künftig mit dem Softwareanbieter Fryte Mobility zusammen. Die Lösung soll Speditionen, Fahrtrouten und Ladevorgänge ermöglichen gemeinsam zu planen und Ladezeitfenster an den angeschlossenen Depotladestationen verbindlich zu reservieren. Nach einer Testphase soll die Technologie bereits im Regelbetrieb eingesetzt.

Das kooperative E-Lkw-Ladenetz dragonize des deutschen Logistikdienstleisters TST Logistik erweitert sein Angebot um eine integrierte Routen- und Ladeplanung. Dafür arbeitet das im April 2026 gestartete Netzwerk künftig mit dem Softwareanbieter Fryte Mobility zusammen. Die Lösung soll Speditionen, Fahrtrouten und Ladevorgänge ermöglichen gemeinsam zu planen und Ladezeitfenster an den angeschlossenen Depotladestationen verbindlich zu reservieren. Nach einer Testphase soll die Technologie bereits im Regelbetrieb eingesetzt.

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Beitrag vom 21. Oktober, 2026

Routenplanung und Ladeplatzreservierung in einer Plattform

Die Software von Fryte Mobility soll dabei direkt in die bestehende Plattform dragonize DepotOS integriert werden. Dadurch sollen Logistikunternehmen ihre Transportaufträge, Fahrtrouten und benötigten Ladezeiten innerhalb eines gemeinsamen Systems koordinieren.

Ein zentrales Element soll die Reservierung von Ladezeitfenstern sein. Disponenten sollen dabei bereits bei der Tourenplanung einen geeigneten Ladepunkt auswählen und für die voraussichtliche Ankunftszeit reservieren. Damit soll sichergestellt werden, dass die benötigte Ladeinfrastruktur zum geplanten Zeitpunkt verfügbar ist und anschließende Transportaufträge eingehalten werden können.

Die Reservierungsfunktion gewinnt insbesondere dann an Bedeutung, wenn mehrere Speditionen dieselben Depotladestationen nutzen. Sowohl eigene Fahrzeuge als auch externe Logistikpartner erhalten nach Angaben von dragonize Zugang zu denselben verfügbaren Ladezeitfenstern und buchen diese nach einheitlichen Regeln.

Mehr als 30 Elektro-Lkw nutzen bereits das System

Die integrierte Lösung wurde zunächst in einer Testphase erprobt und ist inzwischen in den regulären Betrieb übergegangen. Nach Angaben der Projektpartner nutzen bereits mehr als 30 Elektro-Lkw der TST-Flotte sowie weitere externe Logistikunternehmen die Plattform zur Planung und Reservierung ihrer Ladevorgänge.

Der gesamte Prozess soll dabei digital abgebildet werden: von der Tourenplanung über die Reservierung eines Ladezeitfensters bis zur Freischaltung des Ladepunkts und der anschließenden Abrechnung.

Durch die frühzeitige Koordination der Ladevorgänge sollen Wartezeiten an stark ausgelasteten Standorten reduziert und vorhandene Ladekapazitäten effizienter genutzt werden.

Kooperatives Depotladenetz für kleine und mittelständische Speditionen

Das im April 2026 gestartete Netzwerk dragonize, das von der TST Gruppe gegründet wurde, verfolgt einen kooperativen Ansatz beim Aufbau von Ladeinfrastruktur für elektrische Nutzfahrzeuge. Teilnehmende Logistikunternehmen können eigene Depotladepunkte in das Netzwerk einbringen oder die Infrastruktur anderer Mitglieder nutzen.

Das Angebot richtet sich insbesondere an kleine und mittelständische Speditionen, für die der eigenständige Aufbau eines flächendeckenden Ladenetzes mit hohen Investitionen verbunden wäre.

Die technische Infrastruktur basiert auf mehreren Partnerlösungen. Während Chargecloud das Backend für den Ladebetrieb bereitstellt und Alpitronic als Hardwarepartner fungiert, übernimmt Fryte Mobility die Routen- und Ladeplanung einschließlich der Reservierung von Ladezeitfenstern.

Das Angebot ist modular aufgebaut. Unternehmen können einzelne Leistungen nutzen oder auf ein Gesamtpaket zurückgreifen, das von der Planung und Errichtung der Ladeinfrastruktur bis zum Betrieb und zur Abrechnung reicht.

Bessere Auslastung durch koordinierte Ladeplanung

Mit der Integration von Fryte will dragonize vor allem die gemeinsame Nutzung von Depotladepunkten vereinfachen. Denn mit der steigenden Zahl elektrischer Lkw wächst auch der Bedarf, Fahrzeugverfügbarkeit, Transportaufträge und Ladeinfrastruktur aufeinander abzustimmen.

Eine digitale Reservierung soll verhindern, dass mehrere Fahrzeuge gleichzeitig denselben Ladepunkt benötigen oder ungeplante Wartezeiten entstehen. Gleichzeitig sollen Betreiber ihre vorhandenen Ladestationen besser auslasten können.

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