







Ford Transit City startet als kompakter Elektro-Transporter für den Stadtverkehr
Bild: (c) Ford Pro
Ford Pro erweitert seine Transit-Familie um ein weiteres vollelektrisches Modell. Der neue Transit City ist ab sofort in allen Varianten bestellbar und wurde insbesondere für gewerbliche Einsätze im urbanen Raum entwickelt. Neben verschiedenen Kastenwagen-Versionen bietet Ford das Modell erstmals in der 1-Tonnen-Nutzlast-Klasse auch als Fahrgestell für individuelle Aufbauten an.
Ford Pro erweitert seine Transit-Familie um ein weiteres vollelektrisches Modell. Der neue Transit City ist ab sofort in allen Varianten bestellbar und wurde insbesondere für gewerbliche Einsätze im urbanen Raum entwickelt. Neben verschiedenen Kastenwagen-Versionen bietet Ford das Modell erstmals in der 1-Tonnen-Nutzlast-Klasse auch als Fahrgestell für individuelle Aufbauten an.
Bis zu 381 Kilometer Reichweite im Stadtverkehr
Angetrieben wird der Transit City von einem 110 kW (150 PS) starken Elektromotor. Die Energie liefert eine Lithium-Eisenphosphat-Batterie mit einer nutzbaren Kapazität von 56 kWh. Damit erreicht der Elektro-Transporter eine Reichweite von bis zu 254 Kilometern. Im Stadtzyklus sind laut Ford bis zu 381 Kilometer möglich.
An einer Schnellladestation lässt sich die Batterie nach Herstellerangaben innerhalb von rund 33 Minuten von zehn auf 80 Prozent aufladen. Ford bietet den Transit City ausschließlich mit einer Motorisierung und einer Batteriegröße an, um die Komplexität des Angebots gering zu halten.
Zur Serienausstattung gehören unter anderem ein Park-Pilot-System vorne und hinten, eine Rückfahrkamera, eine Verkehrsschilderkennung, One-Pedal-Drive und eine Diebstahl-Alarmanlage.

Bis zu acht Kubikmeter Ladevolumen
Mehr Auswahl gibt es bei den Karosserievarianten. Als Kastenwagen steht der Transit City in zwei Längen und Höhen zur Verfügung. Die L1/H1-Ausführung misst 4,985 Meter in der Länge und 1,991 Meter in der Höhe. Der Radstand beträgt 3,060 Meter. Die größere L2/H2-Variante ist bei Fahrzeuglänge und Radstand jeweils 30 Zentimeter länger sowie 29,4 Zentimeter höher.
Je nach Ausführung bietet der Transporter eine Ladelänge von mehr als drei Metern, ein Ladevolumen von bis zu acht Kubikmetern und eine zulässige Nutzlast von maximal 1.275 Kilogramm.
Erstmals Fahrgestell in der 1-Tonnen-Klasse
Mit dem Transit City führt Ford Pro zudem erstmals ein Fahrgestell mit Einzelkabine in der 1-Tonnen-Nutzlast-Klasse ein. Damit soll sich das Elektrofahrzeug auch als Basis für branchenspezifische Auf- und Umbauten eignen. In Deutschland arbeitet Ford Pro dafür mit 39 zertifizierten Um- und Aufbaupartnern zusammen.
Neben individuellen Lösungen können Kunden den Transit City direkt über Ford auch mit Pritsche oder Koffer-Aufbau bestellen. Damit richtet sich das Modell unter anderem an Handwerksbetriebe, Lieferdienste und weitere Gewerbekunden mit unterschiedlichen Anforderungen an den Fahrzeugaufbau.

Preise beginnen bei 35.990 Euro netto
Der Einstiegspreis für den neuen Transit City liegt bei 35.990 Euro netto beziehungsweise 42.828,10 Euro brutto. Ford nennt zudem Leasingraten ab 309 Euro netto pro Monat.
Neben den Energiekosten soll der Elektroantrieb auch beim Wartungsaufwand Vorteile bieten. Ford Pro geht davon aus, dass dieser gegenüber einem vergleichbaren Diesel-Transporter um 40 Prozent niedriger ausfällt. Die vorgesehenen Serviceintervalle liegen bei zwei Jahren oder 40.000 Kilometern.
Mit dem Transit City wächst die Transit-Baureihe auf fünf Modelle. Ford Pro positioniert den Neuzugang insbesondere als elektrisches Nutzfahrzeug für Unternehmen, deren Fahrzeuge überwiegend auf kürzeren Strecken im Stadt- und Regionalverkehr eingesetzt werden.