







Finnland setzt erstmals vollautonomen Roboterbus im öffentlichen Nahverkehr ein
Bild: (c) metaCCAZE
Im Rahmen des EU-geförderten Projekts metaCCAZE verkehrt in der finnischen Stadt Tampere ein Roboterbus seit dem 24. Juni 2026 erstmals vollständig fahrerlos auf der regulären Buslinie 301 zwischen Hervantajärvi und Lintuhytti vn.
Seit November 2025 war der Roboterbus bereits im öffentlichen Straßenverkehr unterwegs, allerdings noch mit einem Sicherheitsfahrer im Fahrzeug. Nach umfangreichen Tests soll nun der Übergang zum vollständig autonomen Betrieb erfolgen. Trotz des fehlenden Fahrers soll das Fahrzeug kontinuierlich in Echtzeit von einer Fernüberwachungszentrale aus überwacht werden. Dort können Operatoren bei Bedarf eingreifen und den Betrieb absichern.
Im Rahmen des EU-geförderten Projekts metaCCAZE verkehrt in der finnischen Stadt Tampere ein Roboterbus seit dem 24. Juni 2026 erstmals vollständig fahrerlos auf der regulären Buslinie 301 zwischen Hervantajärvi und Lintuhytti vn.
Seit November 2025 war der Roboterbus bereits im öffentlichen Straßenverkehr unterwegs, allerdings noch mit einem Sicherheitsfahrer im Fahrzeug. Nach umfangreichen Tests soll nun der Übergang zum vollständig autonomen Betrieb erfolgen. Trotz des fehlenden Fahrers soll das Fahrzeug kontinuierlich in Echtzeit von einer Fernüberwachungszentrale aus überwacht werden. Dort können Operatoren bei Bedarf eingreifen und den Betrieb absichern.
Autonomer Bus als Teil des regulären Nahverkehrs
Fahrgäste sollen den Service wie eine reguläre Buslinie nutzen und ihre Fahrkarten an Bord entwerten. Dafür wird einer festgelegten Strecke genutzt, auf der Fahrzeug mit geringer Geschwindigkeit verkehren und seine Umgebung kontinuierlich mithilfe verschiedener Sensoren überwachen soll. Erkennt das System Hindernisse oder ungewöhnliche Verkehrssituationen, kann der Bus automatisch anhalten. Während der gesamten Fahrt müssen die Passagiere allerdings aus Sicherheitsgründen angeschnallt bleiben und sitzen. Der automatisierte Shuttle bietet Platz für bis zu zwölf Fahrgäste.

Fernüberwachung statt Sicherheitsfahrer
Ein zentrales Ziel des Projekts besteht darin, Sicherheitsoperatoren künftig aus den Fahrzeugen in zentrale Leitstellen zu verlagern. Mehrere KI-gesteuerte Fahrzeuge sollen so gleichzeitig von einer Leitstelle überwacht werden können. Dieser Ansatz soll die Effizienz steigern und die Betriebskosten automatisierter Mobilitätsdienste senken. Nach Angaben der Projektpartner sollen in Tampere bereits in naher Zukunft drei weitere automatisierte Fahrzeuge die Flotte ergänzen.
Europäisches Forschungsprojekt für intelligente Mobilität
Im Projekt metaCCAZE verantwortet die Stadt Tampere gemeinsam mit ihrem Verkehrsbetrieb Nysse die Integration des automatisierten Shuttles in den öffentlichen Nahverkehr einschließlich Infrastruktur und Ticketsystem. Das Unternehmen REMOTED übernimmt die Fernüberwachung und das Systemmanagement, während die Tampere University die wissenschaftliche Begleitung sowie die Einbindung der Nutzerinnen und Nutzer koordiniert.