Finnland setzt erstmals vollautonomen Roboterbus im öffentlichen Nahverkehr ein

Autonomer Shuttlebus fährt neben einer Straßenbahn auf verschneiter Straße.Autonomer Shuttlebus fährt neben einer Straßenbahn auf verschneiter Straße.Autonomer Shuttlebus fährt neben einer Straßenbahn auf verschneiter Straße.Autonomer Shuttlebus fährt neben einer Straßenbahn auf verschneiter Straße.Autonomer Shuttlebus fährt neben einer Straßenbahn auf verschneiter Straße.Autonomer Shuttlebus fährt neben einer Straßenbahn auf verschneiter Straße.Autonomer Shuttlebus fährt neben einer Straßenbahn auf verschneiter Straße.Autonomer Shuttlebus fährt neben einer Straßenbahn auf verschneiter Straße.

Finnland setzt erstmals vollautonomen Roboterbus im öffentlichen Nahverkehr ein

Bild: (c) metaCCAZE

News
Beitrag vom 30. Juni 2026

 Im Rahmen des EU-geförderten Projekts metaCCAZE verkehrt in der finnischen Stadt Tampere ein Roboterbus seit dem 24. Juni 2026 erstmals vollständig fahrerlos auf der regulären Buslinie 301 zwischen Hervantajärvi und Lintuhytti vn. 
Seit November 2025 war der Roboterbus bereits im öffentlichen Straßenverkehr unterwegs, allerdings noch mit einem Sicherheitsfahrer im Fahrzeug. Nach umfangreichen Tests soll nun der Übergang zum vollständig autonomen Betrieb erfolgen. Trotz des fehlenden Fahrers soll das Fahrzeug kontinuierlich in Echtzeit von einer Fernüberwachungszentrale aus überwacht werden. Dort können Operatoren bei Bedarf eingreifen und den Betrieb absichern.

 Im Rahmen des EU-geförderten Projekts metaCCAZE verkehrt in der finnischen Stadt Tampere ein Roboterbus seit dem 24. Juni 2026 erstmals vollständig fahrerlos auf der regulären Buslinie 301 zwischen Hervantajärvi und Lintuhytti vn. 
Seit November 2025 war der Roboterbus bereits im öffentlichen Straßenverkehr unterwegs, allerdings noch mit einem Sicherheitsfahrer im Fahrzeug. Nach umfangreichen Tests soll nun der Übergang zum vollständig autonomen Betrieb erfolgen. Trotz des fehlenden Fahrers soll das Fahrzeug kontinuierlich in Echtzeit von einer Fernüberwachungszentrale aus überwacht werden. Dort können Operatoren bei Bedarf eingreifen und den Betrieb absichern.

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Beitrag vom 30. Juni 2026

Autonomer Bus als Teil des regulären Nahverkehrs

Fahrgäste sollen den Service wie eine reguläre Buslinie nutzen und ihre Fahrkarten an Bord entwerten. Dafür wird einer festgelegten Strecke genutzt, auf der Fahrzeug mit geringer Geschwindigkeit verkehren und seine Umgebung kontinuierlich mithilfe verschiedener Sensoren überwachen soll. Erkennt das System Hindernisse oder ungewöhnliche Verkehrssituationen, kann der Bus automatisch anhalten. Während der gesamten Fahrt müssen die Passagiere allerdings aus Sicherheitsgründen angeschnallt bleiben und sitzen. Der automatisierte Shuttle bietet Platz für bis zu zwölf Fahrgäste.

Autonomer Elektro-Shuttlebus mit geöffneten Türen an einer Haltestelle.
(c) metaCCAZE

Fernüberwachung statt Sicherheitsfahrer

Ein zentrales Ziel des Projekts besteht darin, Sicherheitsoperatoren künftig aus den Fahrzeugen in zentrale Leitstellen zu verlagern. Mehrere KI-gesteuerte Fahrzeuge sollen so gleichzeitig von einer Leitstelle überwacht werden können. Dieser Ansatz soll die Effizienz steigern und die Betriebskosten automatisierter Mobilitätsdienste senken. Nach Angaben der Projektpartner sollen in Tampere bereits in naher Zukunft drei weitere automatisierte Fahrzeuge die Flotte ergänzen.

Europäisches Forschungsprojekt für intelligente Mobilität

Im Projekt metaCCAZE verantwortet die Stadt Tampere gemeinsam mit ihrem Verkehrsbetrieb Nysse die Integration des automatisierten Shuttles in den öffentlichen Nahverkehr einschließlich Infrastruktur und Ticketsystem. Das Unternehmen REMOTED übernimmt die Fernüberwachung und das Systemmanagement, während die Tampere University die wissenschaftliche Begleitung sowie die Einbindung der Nutzerinnen und Nutzer koordiniert.

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