







Einride und NVIDIA kooperieren bei Entwicklung autonomer Lkw
Bild: (c) Einride
Das schwedische Unternehmen Einride hat eine strategische Zusammenarbeit mit NVIDIA angekündigt. Ziel ist es, die Entwicklung autonomer Schwerlast-Lkw voranzutreiben und den Einsatz fahrerloser Fahrzeuge insbesondere auf Autobahnen und in suburbanen Gebieten auszuweiten. Dafür will Einride die NVIDIA-DRIVE-Hyperion-Plattform an die Anforderungen des schweren Güterverkehrs anpassen.
Das schwedische Unternehmen Einride hat eine strategische Zusammenarbeit mit NVIDIA angekündigt. Ziel ist es, die Entwicklung autonomer Schwerlast-Lkw voranzutreiben und den Einsatz fahrerloser Fahrzeuge insbesondere auf Autobahnen und in suburbanen Gebieten auszuweiten. Dafür will Einride die NVIDIA-DRIVE-Hyperion-Plattform an die Anforderungen des schweren Güterverkehrs anpassen.
NVIDIA Hyperion als Grundlage für autonomes Fahren
Im Mittelpunkt der Kooperation steht die Weiterentwicklung des autonomen Fahrsystems „Einride Driver“. Künftig soll es auf der NVIDIA-DRIVE-Hyperion-Plattform basieren, einer Referenzarchitektur für autonomes Fahren nach Level 4.
Einride und NVIDIA wollen die Rechen-, Sensor-, Software- und Sicherheitsarchitektur der Plattform gemeinsam an die besonderen Anforderungen schwerer Nutzfahrzeuge anpassen. Ergänzend kommt das NVIDIA-Halos-Sicherheitssystem zum Einsatz.
Die Verantwortung für die Entwicklung und Integration des autonomen Fahrsystems verbleibt bei Einride. Dazu gehören auch die Sicherheitsvalidierung, die regulatorischen Genehmigungen und der Einsatz der Fahrzeuge bei Kunden. NVIDIA stellt die zugrunde liegende Rechenplattform sowie Werkzeuge für die KI-Entwicklung bereit.
KI-Training mit NVIDIA Blackwell und Cosmos
Für die Entwicklung seiner autonomen Fahrsoftware plant Einride, die NVIDIA-Blackwell-Architektur in größerem Umfang einzusetzen. Die dafür benötigte Recheninfrastruktur soll über einen von NVIDIA validierten Exemplar-Cloud-Partner bereitgestellt werden.
Damit will Einride seine KI-Modelle trainieren, testen und kontinuierlich verbessern.
Zusätzlich nutzt das Unternehmen NVIDIA Cosmos, um die Entwicklung und Validierung autonomer Fahrfunktionen zu unterstützen. Die Plattform ermöglicht es, Kameradaten gezielt nach komplexen und seltenen Verkehrssituationen zu durchsuchen und entsprechende Datensätze zusammenzustellen.
Reale Aufzeichnungen können darüber hinaus durch fotorealistische synthetische Szenarien ergänzt werden. Dadurch soll die Vielfalt der Trainings- und Validierungsdaten steigen, insbesondere für Verkehrssituationen, die im regulären Fahrbetrieb nur selten auftreten.
Flotte soll bis 2028 auf bis zu 2.000 Fahrzeuge wachsen
Einride betreibt nach eigenen Angaben bereits mehrere Hundert elektrische Lkw für große Logistikkunden in den USA, Europa und im Nahen Osten. Dazu gehören auch autonome Fahrzeuge, die im Rahmen vertraglich vereinbarter Kundeneinsätze unterwegs sind.
Auf Grundlage der bislang über die eigene Plattform erfassten Kundennachfrage erwartet das Unternehmen, seine Flotte bis 2028 auf 1.500 bis 2.000 Fahrzeuge auszuweiten.