Autonomer Linienbus ohne Aufsicht: Stavanger startet Europas erstes Projekt im Regelbetrieb

Autonomer Elektrobus fährt auf einer Stadtstraße.Autonomer Elektrobus fährt auf einer Stadtstraße.Autonomer Elektrobus fährt auf einer Stadtstraße.Autonomer Elektrobus fährt auf einer Stadtstraße.Autonomer Elektrobus fährt auf einer Stadtstraße.Autonomer Elektrobus fährt auf einer Stadtstraße.Autonomer Elektrobus fährt auf einer Stadtstraße.Autonomer Elektrobus fährt auf einer Stadtstraße.

Autonomer Linienbus ohne Aufsicht: Stavanger startet Europas erstes Projekt im Regelbetrieb

Bild: (c) AppliedAutonomyAS

News
Beitrag vom 05. Mai 2026

Die norwegische Stadt Stavanger wird zum Vorreiter für autonome Mobilität: Erstmals in Europa darf ein Linienbus ohne Aufsichtsperson an Bord im regulären Betrieb eingesetzt werden. Die Freigabe erfolgte im April 2026 durch die norwegische Straßenbehörde und markiert einen entscheidenden Schritt vom Pilotprojekt hin zum Alltagseinsatz im öffentlichen Nahverkehr.  

Die norwegische Stadt Stavanger wird zum Vorreiter für autonome Mobilität: Erstmals in Europa darf ein Linienbus ohne Aufsichtsperson an Bord im regulären Betrieb eingesetzt werden. Die Freigabe erfolgte im April 2026 durch die norwegische Straßenbehörde und markiert einen entscheidenden Schritt vom Pilotprojekt hin zum Alltagseinsatz im öffentlichen Nahverkehr.  

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Beitrag vom 05. Mai 2026
Fahrersitz und Kontrollbildschirme in einem autonomen Bus.
(c) AppliedAutonomyAS

Kern des Angebots ist ein sogenanntes „Charging-as-a-Service“-Modell. Statt selbst in Ladeinfrastruktur zu investieren, erhalten Flottenbetreiber ein Komplettpaket aus einer Hand. Dieses umfasst Planung, Aufbau und Betrieb leistungsstarker Ladeinfrastruktur, individuelle Stromtarife sowie intelligentes Lastmanagement.  

Die Abrechnung erfolgt dabei nicht über hohe Einmalzahlungen, sondern über einen nutzungsbasierten Tarif pro geladener Kilowattstunde oder flexible Zeitstrommodelle. Das schafft planbare Kosten und senkt die Einstiegshürde erheblich.  

Das Angebot geht über reine Ladeinfrastruktur hinaus. Optional können Unternehmen auch Fahrzeuge im Rahmen eines „Truck-as-a-Service“-Leasingmodells beziehen. Damit entsteht ein integriertes 360-Grad-Ökosystem aus Fahrzeug, Energieversorgung und Finanzierung.  

E.ON übernimmt dabei die technische Umsetzung inklusive Bau und Betrieb der Ladepunkte mit Leistungen zwischen 50 und 400 kW. Neot bringt Kapital und Finanzierungsexpertise ein, während Mitsui das Projekt strategisch unterstützt und die industrielle Skalierung vorantreibt.  

Ein zentrales Argument für das Modell ist die Transparenz der Betriebskosten. Unternehmen sollen von kalkulierbaren Gesamtkosten über die gesamte Nutzungsdauer hinweg profitieren.Zusätzlich beinhaltet das Angebot Garantien für die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur, wodurch Risiken für Betreiber weiter reduziert werden. 

Mann überwacht Daten eines autonomen Fahrzeugs auf mehreren Bildschirmen.
(c) AppliedAutonomyAS

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